HVE gegen HSG – ein Derby aus Torwartsicht

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Vor dem Landesliga-Derby zwischen der HVE Villigst-Ergste und der HSG Schwerte/Westhofen äußern sich die beiden Torhüter zum Duell.

Schwerte

, 21.03.2019, 18:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am kommenden Samstag kommt es um 19 Uhr in der Sporthalle Gänsewinkel, Grünstraße 70, zum Landesliga-Derby zwischen der HVE Villigst-Ergste und HSG Schwerte/Westhofen. Zwei Spieler stehen dann besonders im Fokus, doch in direkten Kontakt werden die Beiden nicht kommen. Lukas Daszkiewicz (HVE) und Daniel Evangelou (HSG) hüten das Tor ihrer Mannschaft. Wir haben uns im Vorfeld mit den beiden Torhütern unterhalten und ihnen unabhängig voneinander die identischen Fragen gestellt.

Wie groß ist die Vorfreude auf das Derby?

Daszkiewicz: So ein Stadtderby ist immer etwas besonderes. Und es ist auch erstmal mein letztes Derby, da ich wegen meines Studiums in Münster kürzer trete.

Evangelou: Die Vorfreude ist groß. Noch schöner wäre es, wenn wir mal ein Derby gewinnen könnten. Bisher haben wir die letzten drei verloren.

Was macht es aus, vor einer wahrscheinlich vollen Halle zu spielen?

Evangelou: So etwas motiviert immer ungemein. Das macht richtig Spaß.

Daszkiewicz: Es ist ja nicht selbstverständlich, dass die Halle in der Landesliga voll ist. Wir haben eigentlich immer eine Menge Zuschauer. Aber wenn sie richtig voll ist, sind wir Feuer und Flamme.

Zusätzlich zum Derby trifft hier der Tabellenzweite auf den Dritten. Seid Ihr zufrieden mit dem Verlauf der Saison?

Evangelou: Wir können auf jeden Fall zufrieden sein. Gerade mit unserem Zwischenspurt, als wir acht Siege in Folge einfahren konnten, haben wir uns oben festgesetzt.

Daszkiewicz: Die fünf Punkte Rückstand zu Platz eins nerven schon ein wenig. Aber wir spielen eine Top Rückrunde und wollen natürlich die weiße Weste bis zum Ende behalten.

Jetzt mal zu Eurer Position, wie bereiten Euch die Trainer speziell vor?

Daszkiewicz: Bei uns macht dies unser Torwart-Trainer Oliver Neuhausen. Wir haben extra Training und Oliver bespricht mit uns den nächsten Gegner.

Evangelou: Mischa Quass übernimmt diese Aufgabe bei uns. Das Torwarttraining wird ins normale Training eingebaut.

Ihr seid beide Keeper der etwas ruhigeren Art, oder?

Evangelou: Auf jeden Fall. Man muss auch nicht immer so ein Theater machen wie man es teilweise bei der Weltmeisterschaft gesehen hat. Auf der einen Seite kann das ein Team mitreißen, auf der anderen Seite aber auch runterziehen.

Daszkiewicz: Oliver wünscht sich manchmal mehr und es ist auch schon mehr geworden. Aber ich versuche mich erstmal auf meine Leistung zu konzentrieren.

Abschließend die Frage, die Ihr schon öfter gehört habt. Wie „verrückt“ muss man sein, um sich ins Handball-Tor zu stellen?

Daszkiewicz: Da gehört schon einiges dazu. Bisschen verrückt muss man auf jeden Fall sein. Und Schmerzen sollte man auf jeden Fall einstecken können.

Evangelou: Die Schmerzen gehen auch irgendwann vorbei. Wenn man auf dem Feld in zwei Spieler rein rennt, tut dies auch weh. Da bin ich ganz froh, dass es den Kreis gibt und ich in der Regel nur den Ball abbekomme.

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