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HVE Villigst-Ergste rührt Beton an, HSG Schwerte/Westhofen kommt unter die Räder

Handball-Landesliga

Eine starke Defensivleistung und zwei gute Torhüter sind der Garant für den zehnten Sieg im zehnten HVE-Heimspiel der Saison. Dagegen gibt es für die HSG in Olpe nichts zu holen.

Schwerte

, 10.03.2019 / Lesedauer: 3 min
HVE Villigst-Ergste rührt Beton an, HSG Schwerte/Westhofen kommt unter die Räder

Hendrik Hollatz steuerte zwei Tore zum 21:16-Erfolg der HVE Villigst-Ergste gegen die HSG Lüdenscheid bei. Es war der zehnte Sieg im zehnten Heimspiel der Villigst-Ergster. © Manuela Schwerte


HVE Villigst-Ergste - HSG Lüdenscheid 21:16 (10:6)

Zwei Niederlagen in der Vorsaison und ein glückliches Unentschieden in der Hinrunde der laufenden Spielzeit – an die jüngsten Aufeinandertreffen mit Lüdenscheid hatte man im Lager der HVE Villigst-Ergste keine guten Erinnerungen. Am Samstagabend aber sah es ganz anders aus: Gegen den ohne seinen Top-Torjäger Lausen angetretenen Tabellenachten kamen die Villigst-Ergster zu einem ungefährdeten 21:16-Sieg – für die gegnerischen Teams gibt es in dieser Saison in der Gänsewinkel-Halle nach wie vor nichts zu holen.

Die Mannschaft von Trainer Thorsten Stange überzeugte diesmal vor allem mit einer starken Defensivleistung. Und wenn die Lüdenscheider mal zum Abschluss kamen, waren da mit Lukas Daszkiewicz und Maurice Rolfsmeyer, der ab Mitte der zweiten Halbzeit zwischen den Pfosten stand, auch noch zwei gut aufgelegte Torhüter.

Den Villigst-Ergstern gelang es von Beginn an, Beton anzurühren. So waren schon fast neun Minuten gespielt, als Lüdenscheid zu seinem ersten Treffer kam. Über 3:0 setzte sich die HVE auf 7:2 ab (18.), um dann aber im Abschluss zunehmend nachlässig zu werden. So waren die Gäste mit dem 10:6-Halbzeitstand noch gut bedient.

Auch nach Wiederanpfiff ließ der Tabellenzweite kaum etwas zu und kassierte in den ersten 14 Minuten des zweiten Spielabschnitts nur ein einziges Gegentor. So zogen die Hausherren auf 14:7 davon. Weil sie nach wie vor ein paar Chancen liegen ließen, war der Vorsprung der Hausherren zwar sechs Minuten vor Schluss auf 17:13 geschmolzen, doch nur anderthalb Minuten später hieß es durch Tore von Fabian Bleigel und Jannis Mimberg dann 19:13 für die HVE.

Damit waren auch die letzten Zweifel am zehnten Heimsieg der Saison perfekt, zum dem Trainer Thorsten Stange meinte: „Letztlich war unsere Leistung okay. Wir haben richtig stark verteidigt. Nur die Chancenverwertung hat mir nicht gefallen.“

Villigst-Ergste: Lukas Daszkiewicz, Maurice Rolfsmeyer - Jonas Mag (4), Nils Stange (2), Fabian Bleigel (4), Philipp Koch, Marc Licha (2), Hendrik Holatz (2), Johannes Stolina, Louis Marquis, Jannis Mimberg (4), Jannik Lehmann, Felix Ständker (1/1), Robert Stelzer (2).



TV Olpe - HSG Schwerte/Westhofen 28:17 (16:9)

Es gibt diese Tage, an denen so ziemlich alles schief geht – der vergangene Samstag war aus Sicht der HSG Schwerte/Westhofen ein solcher Tag. Die Folge: Beim Tabellenfünften in Olpe kamen die Schwerter zu keinem Zeitpunkt als Sieger in Frage und verloren die Landesliga-Partie mit 17:28.

Dass mit Linnemann, Braß, Yaltzis und Kämper vier Spieler nicht dabei waren (für sie sprangen Alexander Nickolay und Peter Hengstenberg ein, die sogar beide ein Tor erzielten), wollte HSG-Trainer Mischa Quass nur bedingt als Erklärung für die Auswärtspleite gelten lassen. Gravierender war die schwache Tagesform der restlichen Truppe. „Kein Spieler hatte seine Normalform, es war eine der schwächsten Saisonleistungen“, musste der Trainer feststellen.

Das ging schon in der Anfangsphase los. Fast sechs Minuten dauerte es bis zum ersten HSG-Tor – Olpe hatte zu diesem Zeitpunkt schon viermal getroffen und setzte sich danach bis auf 10:3 ab (17.).

Bei sieben Toren Abstand blieb es bis zur Pause (16:9), und auch nach Wiederanpfiff änderte sich am Spielverlauf kaum etwas. Olpe spielte zwar auch keinen Zauberhandball, „aber sie haben ihren Streifen gut runtergespielt. Und das hat gegen uns an diesem Tag gereicht“, so Quass.

Das 14:20 (41.) war der knappste Abstand im Verlaufe der zweiten Hälfte. Am Ende waren es elf Tore Unterschied – neben dem 24:35 vor drei Wochen beim Tabellenführer in Schwelm die höchste Saisonniederlage der HSG Schwerte/Westhofen, die aber Tabellendritter bleibt.

Schwerte/Westhofen: Daniel Evangelou, Mike Krüner - Tim Gurol, Nico Paukstadt (10/4), Alexandr Denissov (2), Toni Mrcela, Alexander Nickolay (1), Dominik Schreeck, Tim Schlütz, Dominik Thäsler (2), Peter Hengstenberg (1), Tim Decker (1).

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