Iserlohn Roosters schießen Hamburg 8:3 ab

Eishockey

ISERLOHN Was für ein Wochenende für die Iserlohn Roosters: 26 Stunden nach dem 4:0-Auswärtstriumph bei den Kölner Haien fegten die Sauerländer am Sonntagabend auch noch die Hamburg Freezers vom Eis: 8:3 hieß es am Ende.

von Von Jan Treibel

, 18.10.2009, 21:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kris Sparre.

Kris Sparre.

Tore: 1:0 (5:44) Christensen, 2:0 (8:33) Taube, 3:0 (9:55) und 4:0 (12:03) Wolf, 5:0 (12:41) Rupprich, 5:1 (17:47) Loppi, 6:1 (17:54) Swanson, 7:1 (27:18) Roy, 8:1 (30:14) Ardelan, 8:2 (35:52) King, 8:3 (52:16) Tripp. Zuschauer: 3445Strafminuten: 12:20.

Bereits nach dem ersten Drittel lagen die völlig indiskutabel agierenden Gäste am Seilersee mit 1:6 zurück.

Die körperliche Belastung der Ausnahmesituation mit zwei Spielen an zwei Tagen war den Hausherren von Beginn an nicht anzumerken. Hamburg hingegen ging praktisch jedem Zweikampf aus dem Weg. So konnte sich Chris Sparre die Scheibe leicht erkämpfen, schickte seinen Bruder Daniel steil und der fand Christensen am langen Pfosten - 1:0.

Die Fans höhnen: "Ohne Gegner macht es keinen Spaß" Wenige Augenblicke später schlug die vierte Reihe zu: Jan Taube traf aus der Drehung zum 2:0. Und als dann Michael Wolf zwei Power-Play-Treffer folgen ließ, verließ Hamburgs Schlussmann Pelletier schon entnervt das Eis. Doch auch Ersatzmann Fous hatte keinen guten Tag erwischt, Rupprich erhöhte per Distanzschuss auf 5:0. Loppi brachte die Freezers dann zwar auch auf die Anzeigetafel, doch Swanson stellte postwendend den alten Abstand wieder her.

Im zweiten Abschnitt wurden die Gäste etwas stärker, doch die Tore machten weiter nur die Roosters. Roy aus vollen Lauf und Ardelan per Schlagschuss im Power-Play stellten auf 8:1. Zwar kamen die Freezers durch zwei Überzahltore noch auf 3:8 heran, doch am deutlichen Klassenunterschied über die 60 Minuten änderte dies nichts. Die Fans höhnten: "Ohne Gegner macht es keinen Spaß".

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