Kanu: Ariane Herde betritt Neuland - Training in Südafrika

SCHWERTE Wenn Ariane Herde am Montagabend gegen 22 Uhr auf dem Frankfurter Flughafen in den Flieger steigt, geht es an ein Ziel, das für die Schwerter Slalomkanutin noch Neuland ist. In ihrem Fall eher ungewöhnlich, hat der Sport sie doch schon in alle Teile der Welt geführt. Für die kommenden drei Wochen bezieht die 28-Jährige Quartier in Südafrika, an einem Ort mit dem klangvollen Namen Bethlehem.

von Von Daniel Rademacher

, 28.01.2008, 09:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Zum Training nach Südafrika: KVS-Kanutin Ariane Herde.  Neubauer</p>

<p>Zum Training nach Südafrika: KVS-Kanutin Ariane Herde. Neubauer</p>

Eine gute Vorbereitung auf die kommende Saison wird Ariane Herde auch benötigen, steht mit den Olympischen Spielen im August in Peking doch ein absoluter Höhepunkt als Ziel fest. Bis dahin gilt es, genügend Praxis bei Weltcups, Europameisterschaft und eben im Training zu sammeln.

Eine gute Vorbereitung auf die kommende Saison wird Ariane Herde auch benötigen, steht mit den Olympischen Spielen im August in Peking doch ein absoluter Höhepunkt als Ziel fest. Bis dahin gilt es, genügend Praxis bei Weltcups, Europameisterschaft und eben im Training zu sammeln.

Welches Boot ist das beste?

In Bethlehem, zwischen Johannesburg und der Hafenstadt Durban gelegen, möchte sie zudem wichtige Erkenntnisse für ihre Bootswahl gewinnen. "Deswegen habe ich zwei Boote von unterschiedlichen Herstellern dabei."

Die Wahl fiel nicht zufällig auf Südafrika. Sie ist Ergebnis einer akribischen Planung. Denn in den kommenden Wochen und Monaten vor Olympia stehen noch zwei weitere Trainingsreisen nach China und zu den übrigen internationalen Wettkämpfen an.

"Wochenlang einen Jetlag"

"Wären wir zum Beispiel jetzt wieder nach Australien gefahren, hätte ich wochenlang einen Jetlag", sagt Herde. Dagegen gibt es bei einer Reise nach Südafrika allenfalls eine geringe Zeitverschiebung. Vor Ort trainieren zeitgleich noch andere europäische Nationalteams.

Von ihrem Arbeitgeber Rehavision an der Ostberger Straße ist sie seit einiger Zeit wegen Olympia freigestellt, was ihr die Vorbereitung wesentlich erleichtert habe. Solange gibt es Unterstützung vom niederländischen NOK.

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