Katharina Krüger mit dem Bundesliga-Auftakt und einer Premiere

Triathlon

Premiere für Katharina Krüger: In Ratingen absolvierte die Ergster Triathletin mit dem „Pushing Limits Race“ ihr erstes Profi-Rennen.

Ergste

, 25.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Ergster Triathletin Katharina Krüger blickt auf ihren ersten Wettkampf als Profi zurück.

Die Ergster Triathletin Katharina Krüger blickt auf ihren ersten Wettkampf als Profi zurück. © SG Eintracht Ergste

Nach der Corona-bedingten Pause, die nun doch relativ spontan zu Ende ging, startete Krüger zusammen mit 15 weiteren Profi-Damen, darunter auch die Silbermedaillen-Gewinnerin der Olympischen Spiele von 2012, Lisa Nordén, sowie die aktuelle Ironman- Vize-Europameisterin Imogen Simmonds.

Mit dem Startsignal ging es ins Becken, wo 1000 Meter geschwommen wurden. Es folgten 40 Kilometer auf dem Rad und zum Abschluss ein 10-Kilometer-Lauf.

Kontrolliertes Radfahren

Nach dem Schwimmen kam Krüger kurz hinter Lisa Norden als Siebte aus dem Wasser und lief in die Wechselzone. Mit einem schnellen Wechsel stieg sie als Viertplatzierte aufs Rad. Beim Radfahren fuhr sie kontrolliert an, um bei ihrem ersten Profirennen nicht gleich zu „überzocken“.

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Das Rennen war ein so genanntes „non-drafting Race“ – das heißt, Windschattenfahren war verboten. Mit zwölf Wendepunkten und einem welligen Profil war die Strecke anspruchsvoll. Auf Platz 13 liegend, stieg die Ergsterin vom Rad, um dann beim 10-km-Lauf nochmal alle Kräfte zu mobilisieren.

Eine Athletin konnte Katharina Krüger auf der Laufstrecke noch einholen und kam mit einer Laufzeit von 39:55 Minuten als elfte Frau von 15 Starterinnen ins Ziel.

„Es war ein toller Wettkampf und ein super Gefühl, endlich wieder racen zu können“, meinte Katharina Krüger anschließend.

Auf dem Gelände des Bundesstützpunktes

Eine Woche vorher hatte für die Ergsterin schon der Auftakt in die Saison der 1. Triathlon-Bundesliga auf dem Plan gestanden, der mit einem einzigen, ganz besonderen Wettkampf auf dem Gelände des Bundesstützpunktes in Saarbrücken ausgetragen wurde.

Coronabedingt wurde das Triathlonformat so angepasst, dass sich immer nur 14 Mädels in einem Lauf befanden und es keinen Massenstart gab. Zu absolvieren waren: 650 Meter im Schwimmbecken, 14,9 Rad-Kilometer und zum Abschluss 4,2 Kilometer Laufen. Somit waren die Strecken etwas kürzer, als bei der üblichen Bundesliga-Sprintdistanz.

Im Schwimmen die Stärke nicht ausgespielt

Katharina Krüger startete für das Team Bayer Uerdingen als erste Starterin. Beim Schwimmen konnte sie ihre Stärke nicht ausspielen und kam 30 Sekunden nach der Spitze ihres Laufes aus dem Wasser. Nachdem sie in einer kleinen Gruppe die gesamte Radstrecke absolviert hatte, ging sie hinter den ersten Dreien mit sechs Mädels gleichzeitig auf die Laufstrecke.

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Hier konnte sie sich noch etwas weiter nach vorne kämpfen und kam als fünfte Frau in ihrem Lauf ins Ziel. In der Gesamtwertung des Bundesligawettkampfs belegte Krüger den 15. Platz von 52 Athletinnen.

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