Kein Wiederholungsspiel - richtig schlüssig ist das Urteil gegen die Geisecker aber nicht

Fußball-Bezirksliga

Die Hoffnungen des Fußball-Bezirksligisten Geisecker SV auf eine Neuansetzung der Partie gegen TSK Hohenlimburg, die am 25. August mit 1:3 verloren ging, haben sich zerschlagen.

Geisecke

, 23.09.2019, 18:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kein Wiederholungsspiel - richtig schlüssig ist das Urteil gegen die Geisecker aber nicht

Die Partie zwischen dem Geisecker SV und TSK Hohenlimburg, hier eine Szene vom 25. August, wird nicht neu angesetzt. © Bernd Paulitschke

Die Bezirksspruchkammer hat den Geisecker Einspruch gegen die Wertung der am 25. August ausgetragene Partie, die die „Kleeblätter“ mit 1:3 verloren haben, in einem schriftlichen Verfahren zurückgewiesen.

Das am Sonntag abgebrochene Spiel des Geisecker SV gegen den ASSV Letmathe ist schon neu terminiert worden. Die Partie, die wegen eines offenen Armbruchs eines Letmathers nach einer halben Stunde vorbei war, wird am Donnerstag, 10. Oktober nachgeholt.

In besagtem Spiel hatte Schiedsrichter Adrian Wilczek (Lüdenscheid) den Geiseckern die Einwechslung des Spielers Lukas Schäfer verweigert, weil dieser im elektronischen Spielbericht nicht auf der Liste der Ergänzungsspieler stand.

Dies musste er offenbar aber auch nicht. Denn prinzipiell folgte die Spruchkammer der Geisecker Auffassung, dass jeder Spieler, der eine Spielberechtigung hat, auch eingesetzt werden darf und dann im Nachhinein auf die Liste gesetzt werden kann. Jedenfalls heißt es in dem Urteil unter anderem: „Der Kreisschiedsrichterausschuss Lüdenscheid wird aufgefordert, dem Schiedsrichter Adrian Wilczek wegen seines Regelverstoßes eine Regelnachschulung zu geben.“

Als Grund für eine Neuansetzung reicht die verweigerte Einwechslung nach Ansicht der Kammer jedoch nicht.

Thomas Redel, Sportlicher Leiter der Geisecker, kann die Urteilsbegründung nicht so recht nachvollziehen. Redel kündigte aber an, das Urteil anzunehmen und nicht in die nächste Instanz zu gehen. „Ob wir das Spiel mit Lukas Schäfer gewonnen hätten, ist natürlich Spekulation. Aber wenn man so argumentiert, ist jeder Einspruch gegen die Wertung eines verlorenen Spiels eine Spekulation. Aber wir belassen es jetzt dabei – die Jungs hätten ja auch einfach gewinnen können“, so Redel.

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