Keine Probleme für die HSG, aber die HVE hat mehr Mühe als erwartet

Handball-Landesliga

Die HSG Schwerte/Westhofen kam in der Handball-Landesliga gegen die HSG Lüdenscheid mit einem klaren 31:18-Sieg. Die HVE Villigst-Ergste gewann bei Schlusslicht TuS Wellinghofen mit 29:23.

Schwerte

, 17.03.2019, 20:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Keine Probleme für die HSG, aber die HVE hat mehr Mühe als erwartet

Tim Decker kam mit der HSG Schwerte/Westhofen am Samstag zu einem klaren 31:18-Erfolg gegen die HSG Lüdenscheid. Der Kreisläufer steuerte zwei Treffer zum sicheren Sieg bei. © Bernd Paulitschke

HSG Schwerte/Westhofen - HSG Lüdenscheid 31:18 (17:7)

Trainer Mischa Quass zeigte sich nach der Partie gegen die HSG Lüdenscheid sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams. „Es war eine sehr konzentrierte Leistung und guter Auftritt von unserer Seite. Kein Vergleich zu unserer Partie gegen Olpe “, so Quass nach dem Spiel. Am Ende stand ein deutlicher 31:18-Sieg für die HSG Schwerte/Westhofen zu Buche.

Nur zu Beginn der Partie konnte der Gast einigermaßen mithalten. Lüdenscheid, mit nur acht Feldspielern angetreten, ging mit 1:0 in Führung. Es sollte die einzige Führung der Sauerländer bleiben. Bis zur zehnten Minute war es ein ständiges Hin und Her. Doch dann wurde Schwerte/Westhofen immer stärker. Die Abwehr stand sicher und im Angriff war es immer wieder Toni Mrcela, der fünf seiner insgesamt sieben Tore in Halbzeit eins erzielte. Nachdem 8:6 (12.) kassierte das Quass-Team nur noch einen Treffer bis zur Pause und zog Tor um Tor weg. Als beide Teams in die Kabine gingen führte der Gastgeber bereits mit 17:7.

In der zweiten Hälfte verwaltete Schwerte/Westhofen ein wenig ohne in Gefahr zu kommen, die Partie aus der Hand zu geben. Auch als man fast neun Minuten keinen eigenen Treffer erzielte, kam Lüdenscheid nicht entscheidend heran. „Da haben wir ein wenig mit der Konzentration nachgelassen. Aber da wir hoch führten, fiel dieses nicht weiter ins Gewicht“, schilderte der Trainer diese Minuten. Den Schlusspunkt unter eine einseitigen Partie setzte Tim Schlütz mit seinem dritten Treffer.

Die HSG Schwerte/Westhofen hat mit diesem Sieg Platz drei in der Tabelle gesichert. Die Konzentration gilt nun dem Derby gegen die HVE Villigst-Ergste am kommenden Wochenende. „Wir werden uns wie auf jedes Spiel vorbereiten. Bei der Tabellenkonstellation Zweiter gegen Dritter erwarte ich eine interessante Partie. Und eine volle Halle sollte Motivation genug sein“, freut sich Quass auf den kommenden Samstag.

Schwerte/Westhofen: Daniel Evangelou, Mike Krüner - Tim Gurol (3/1), Nico Paukstadt (5/4), Alexandr Denissov (4), Toni Mrcela (7), Tim Decker (2), Tim Schlütz (3), Dominik Thäsler (2), Niklas Linnemann, Christoph Kämper (5).


TuS Wellinghofen - HVE Villigst-Ergste 23:29 (11:13)

Bis in die zweite Hälfte konnte der Tabellenletzte TuS Wellinghofen die Partie gegen die HVE Villigst-Ergste offen halten. Doch ab der 40. Minute setzte sich der Tabellenzweite ab und gewann souverän mit 29:23.

Die Wellinghofener, die zur Zeit ihre Heimspiele in Eving austragen müssen, begannen von der ersten Minute an mit einem siebten Feldspieler im Angriff. „Auch wenn sie es schon letzte Woche gespielt haben, mussten wir uns erstmal auf die ungewohnte Situation einstellen. Und Wellinghofen hat dies richtig gut gespielt“, so Trainer Thorsten Stange nach der Partie. Der Gastgeber ging auch zu Beginn der Partie schnell mit 4:1 in Führung. Die HVE hatte Mühe, in das Spiel zu kommen.

Doch nach einigen Minuten hatten sich die Villigst-Ergster gefangen und konnten ausgleichen. Bis zur Halbzeit blieb die Partie allerdings ausgeglichen. So ging es mit einer knappen 13:11-Führung für die HVE in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste dann mit der Angriffsformation des TuS besser klar. Ab der 40. Minute setzten sie sich immer mehr ab und siegten am Ende mit sechs Toren Unterschied.

Coach Stange zeigte sich allerdings nach der Partie nicht hundertprozentig zufrieden mit der Leistung seines Teams. Der Trainer weiter: „Wir haben zu viele Chance liegen gelassen. Bei einer besseren Chancenverwertung hätte der Sieg höher ausfallen müssen. Für das anstehende Derby war es keine gute Vorbereitung.“

Villigst-Ergste: Lukas Daszkiewicz, Maurice Rolfsmeyer - Jonas Mag (6/4), Nils Stange (3), Fabian Bleigel (2), Philipp Koch, Marc Licha (4), Hendrik Hollatz (1), Johannes Stolina (3), Louis Marquis (5), Jannis Mimberg (2), Jannik Lehmann (2), Robert Stelzer (1), Jan Speckmann.

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