"Kiki" Kneuper zur Lage des VfL und des Schwerter Fußballs

Fußball

SCHWERTE Nach dem Spielausfall am Sonntag ist es nun Fakt: Der VfL Schwerte geht auf einem Abstiegsplatz ins neue Jahr. Wir haben mit "Kiki" Kneuper, der seit Saisonbeginn als sportlicher Koordinator fungiert, über die Lage beim klassenhöchsten Verein der Stadt zum Jahreswechsel gesprochen und ihm mit der Bitte um eine Stellungnahme mit einigen Stichwörtern konfrontiert.

von Von Michael Dötsch

, 20.12.2009, 18:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Kiki" Kneuper macht sich ernsthafte Gedanken über den VfL Schwerte und kann sich auch eine Fusion mit dem Geisecker SV vorstellen.

"Kiki" Kneuper macht sich ernsthafte Gedanken über den VfL Schwerte und kann sich auch eine Fusion mit dem Geisecker SV vorstellen.

"Sie ist durchwachsen. Ich fühle mich jeden Tag in meiner schon vor der Saison nach den Eindrücken der Vorbereitung geäußerten Einschätzung bestätigt, dass dies die schwierigste Saison des VfL Schwerte der letzten zehn Jahre ist."

"Hundertprozentig werden wir alles dafür tun, dass es am Ende reicht. Aber wenn wir es nicht schaffen sollten, geht die Welt beim VfL Schwerte auch nicht unter. Aber der Ehrgeiz - auch bei Trainer Olaf Muschal - ist groß genug. Letztlich liegt es jedoch an den Spielern. Und da werden wir sehr genau hinschauen, wer nicht voll mitzieht."

"Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt nur sagen, dass Dennis Tost und Djavily Beavogui nicht mehr zum Kader gehören. Letzterer konnte den hervorragenden Eindruck, den er beim Probetraining hinterlassen hat, leider nicht bestätigen. Zu anderen personellen Dingen werden wir uns in Kürze äußern - vor Weihnachten voraussichtlich nicht mehr."

"In der heutigen Zeit müssen die Kräfte gebündelt werden. Ich weiß, dass die Vereinsführung des VfL über den Tellerrand hinausblickt und ich kann mir gut vorstellen, dass es solche Leute auch beim SV Geisecke gibt. Ich spinne jetzt mal rum: Ein Fusionsverein SV Schwerte 2010 - warum denn nicht? Zehn Vereine in einer Stadt von knapp 50 000 Einwohnern sind jedenfalls definitiv zu viel. Alles andere ist Wunschdenken."

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