Klems und Nebgen tragen den Adler in Brasilien

Futsal: Studenten-WM

Zwei Holzpfosten-Futsaler auf großer Tour: Am Donnerstagabend bestiegen Nils Klems und Marc Nebgen in Frankfurt den Flieger. Das Ziel: Brasilien. In Goiania findet dort die Studenten-Weltmeisterschaft im Futsal statt.

SCHWERTE

, 01.07.2016, 18:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Klems und Nebgen tragen den Adler in Brasilien

Nils Klems (li.) und Marc Nebgen sind zentrale Spieler bei den Holzpfosten-Futsalern. Die beiden dürften die größten Chancen haben, bald von Bundestrainer Paul Schomann zur Nationalmannschaft eingeladen zu werden.

Klems und Nebgen zählen zum 17-köpfigen Aufgebot des deutschen Teams. Dass die Vorfreude vor dem Abflug riesig war, versteht sich fast von selbst. Es sei schon "extrem geil", was er durch "seinen" Sport Futsal alles erleben könne, sagte Klems, als wir ihn kurz vor dem Einchecken am Handy erwischten.

Für den Kapitän der Holzpfosten sind die Titelkämpfe in Brasilien bereits die zweite Studenten-WM nach 2014 in Malaga. Er rechnet mit einem hohen spielerischen Niveau der Titelkämpfe – das sei auch schon vor zwei Jahren in Spanien so gewesen. "Wir wollen viel lernen und möglichst viel an Erfahrung mitnehmen", sagt Klems.

Wenn alles wie geplant gelaufen ist, stand am Freitag nach der Ankunft eine lockere Trainingseinheit auf dem Programm. Am Sonntag beginnt die WM dann mit der offiziellen Eröffnungsfeier, ehe für die Deutschen am Montag und Dienstag die beiden Vorrundenspiele auf dem Programm stehen. Zunächst geht es gegen Rußland, den amtierenden Weltmeister.

"Gegen die zu gewinnen, wird für uns nicht möglich sein", ist Klems Realist. Tags darauf ist China der zweite Gruppengegner. "Eine große Unbekannte im Futsal", sagt Klems. Klar definiertes Ziel des deutschen Teams ist es, China zu bezwingen und als Gruppenzweiter ins Viertelfinale einzuziehen.

Dann würde vermutlich der Gastgeber als Gegner warten. "In Brasilien gegen Brasilien zu spielen, wäre ein Traum", sagt Nils Klems in dem Wissen, dass die Sportart in dem südamerikanischen Land eine viel größere Nummer ist als hierzulande.

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