Knüppelharter Sportplatz und neue Perspektive – der Kapitän des VfL Schwerte geht von Bord

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Robin Heuft wird den VfL Schwerte am Saisonende verlassen und zu seinem Heimatverein zurückkehren. Sein Weggang wird eine große Lücke reißen. Der Kapitän erläutert seine Gründe.

05.02.2020, 19:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Kapitän geht von Bord: Der VfL Schwerte kann in der nächsten Saison nicht mehr auf die Dienste von Robin Heuft (28) zählen. Heuft wird dem VfL am Saisonende den Rücken kehren, um sich seinem Stammverein, dem TSC Eintracht Dortmund, anzuschließen.

Zurück zum Heimatverein

„Eintracht ist mein Heimatverein, dort habe ich als Minikicker angefangen und bis zu den A-Junioren meine komplette Jugendzeit gespielt. Und ich wohne nur fünf Minuten von der Platzanlage entfernt“, erklärt Heuft die Beweggründe für seinen Weggang.

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Zudem bietet sich ihm die Perspektive, erste Erfahrungen im Trainerbereich zu sammeln. Geplant ist, dass er in der A-Liga-Mannschaft an der Seite des Trainers Dennis Empting („Den kenne ich schon seit Ewigkeiten“) die Rolle eines spielenden Co-Trainers einnimmt.

Auch der Sportplatz ist ein Aspekt

Heuft nennt aber auch noch einen anderen Aspekt, der bei seinen Überlegungen eine Rolle gespielt habe: den renovierungsbedürftigen Kunstrasen auf dem Schützenhof. „Der Platz ist knüppelhart – bei meiner Vorgeschichte macht das Knie dann irgendwann nicht mehr mit“, sagt er mit dem Hinweis auf einen Knorpelschaden, der ihn seit Jahren mit einer Kniebandage auflaufen lässt.

Beim TSC Eintracht wartet dagegen ein ziemlich neuer und deutlich gelenkschonenderer Kunstrasen auf Heuft, der bedauernd hinzufügt: „Mit der neuen Sportplatzanlage in Schwerte scheint es ja leider zumindest kurzfristig nichts zu werden.“

Abschied ohne jeglichen Groll

Unabhängig davon, wird sich sein Abschied vom VfL Schwerte nach vier Jahren aber ohne jeden Groll vollziehen – oder? „Das ist definitiv so. Die Entscheidung ist mir echt schwer gefallen. Ich habe mich beim VfL richtig wohl gefühlt und fühle mich auch immer noch wohl. Fußballerisch ist der VfL meine zweite Heimat geworden“, sagt der Innenverteidiger, dessen Weggang bei den Blau-Weißen zweifellos eine erhebliche Lücke reißen wird.

Die laufende Saison werde er noch „mit Vollgas“ zu Ende spielen, sagt Heuft. Und wo kann es im zweiten Teil der aktuellen Bezirksliga-Spielzeit noch hingehen für die Blau-Weißen?

Irgendwo zwischen Platz fünf und neun

„Nach unten sind es zwölf Punkte, nach oben sogar noch ein paar mehr – da wird in beide Richtungen nichts mehr passieren. Ich denke, wir werden irgendwo zwischen Platz fünf und neun einlaufen. Es ist eben eine Umbruchsaison“, sagt Robin Heuft, der dann in der kommenden Spielzeit zu seinen fußballerischen Wurzeln zurückkehrt – sehr zum Bedauern der Verantwortlichen des VfL Schwerte.

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