„Können nicht ganz zufrieden sein“

Futsalliga West

Die erste Saisonhälfte in der Futsalliga West ist Vergangenheit – Grund genug für ein Halbzeitfazit aus Sicht von Holzpfosten Schwerte 05. Trainer Stephan Kleine blickt auf eine holprige Hinrunde zurück.

Schwerte

, 14.11.2017, 18:11 Uhr / Lesedauer: 2 min
Holzpfosten-Spielertrainer Stephan Kleine, hier in einer Auszeit des Spiels am vergangenen Samstag gegen Fortuna Düsseldorf (3:3), kann mit dem ersten Teil der Futsalsaison nicht ganz zufrieden sein.

Holzpfosten-Spielertrainer Stephan Kleine, hier in einer Auszeit des Spiels am vergangenen Samstag gegen Fortuna Düsseldorf (3:3), kann mit dem ersten Teil der Futsalsaison nicht ganz zufrieden sein. © Bernd Paulitschke

Mit dem 3:3-Unentschieden gegen Fortuna Düsseldorf ist die erste Halbserie für die „Pfosten“ am vergangenen Samstag zu Ende gegangen. Die Schwerter, die noch ein Spiel in Rückstand sind, weil die Partie gegen den UFC Münster erst im Januar stattfindet, stehen mit fünf Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz. Wir haben mit Trainer Stephan Kleine darüber gesprochen.


Platz vier mit 16 Punkten – seid Ihr damit zufrieden?

Wirklich zufrieden können wir nicht sein, es war teilweise eine holprige Hinrunde. Trotzdem: Wenn wir gegen Düsseldorf am Samstag gewonnen hätten, wären wir im Soll. Dazu ein Sieg im Nachholspiel gegen Münster, und wir wären Dritter. Dass wir auf dem Papier nicht der ganz große Favorit sind, hatte ich schon vor der Saison so eingeschätzt.


Bleibt denn trotzdem der zweite Tabellenplatz und das damit verbundene Erreichen der K.o.-Spiele um die Deutsche Meisterschaft das Saisonziel?

Das ist eine gute Frage, die ich so klar noch gar nicht beantworten kann. Wir werden uns in Kürze mal zusammensetzen und wollen dann auch mal hören, wie der Tenor in der Mannschaft ist. Wir sind ja noch auf Tuchfühlung. Aber wenn wir es noch schaffen wollen, müssen wir uns vor allem für die beiden Topspiele gegen Köln und Sennestadt etwas einfallen lassen.


Was war gut im bisherigen Saisonverlauf, und was war nicht so gut?

Eher negativ war insgesamt die personelle Situation. Die besten acht Spieler, die vor der Saison auf meinem Papier standen, hatten wir in keinem einzigen Spiel beisammen. Positiv ist sicherlich, dass wir einige Gegner doch recht souverän geschlagen haben – ich denke da zum Beispiel an die Spiele gegen Wuppertal oder Bielefeld. Wir haben uns auf jeden Fall in taktischer Hinsicht weiterentwickelt. Allerdings gilt das auch für andere Mannschaften. Die Frage ist am Ende: Wer macht die größeren Schritte?


Ihr habt Euch zu Saisonbeginn für eine interne Lösung mit dem Spielertrainer-Trio Stephan Kleine, Marc Nebgen und Dennis Pahl entschieden. Wie hat sich das eingespielt?

Meine eigene Rolle hat sich ja leider etwas anders entwickelt als ich das gedacht habe – ich habe nur das erste Saisonspiel gemacht und war danach verletzt. Ich glaube, dass wir zu dritt das Beste aus der Situation machen, die Qualität des Trainings hat sicherlich nicht gelitten. Aber natürlich wäre es besser, wenn wir alle drei auf dem Feld stehen könnten und es einen externen Trainer gäbe. Es ist nach wie vor so: Wenn jemand kommt, der uns geeignet erscheint, würden wir als Trainer einen Schritt zurücktreten.

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