Moritz Klawitter: "Die Macht ist jetzt mit mir"

Schwerter Golfer auf Pro-Tour

Der Schwerter Golfspieler Moritz Klawitter geht in seine zweite Saison als Golfprofi. Entschlossen und mit hohen Zielen reist der 25-Jährige zum ersten Turnier nach Ägypten – und liebäugelt 2015 auch mit einem ersten Turniersieg. Für uns öffnet Klawitter seinen Golfbag und zeigt auch seinen neuen Glücksbringer.

SCHWERTE

, 07.01.2015, 17:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Moritz Klawitter: "Die Macht ist jetzt mit mir"

Mit Meister "Yoda" an seiner Seite hofft Moritz Klawitter am Ende der Pro Golf Tour unter den besten 20 Teilnehmern zu landen.

FOTOSTRECKE
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Das hat Moritz Klawitter auf Tour in seinem Golfbag

"Ich beschäftige mich mit dem Turnier erst, wenn ich da bin", erzählt Moritz Klawitter. Vorbereitungsmethoden, bei denen er den Turnierplatz schon Wochen zuvor Loch für Loch theoretisch durchkaut, gibt es bei ihm nicht. "Ich versuche, vor Ort das Gefühl für das Kurzspiel zu finden", sagt er. Und natürlich gehört eine gute Ausrüstung zum Nonplusultra. Was Klawitter in seiner Golftasche alles dabei hat, zeigen wir in unserer Fotostrecke.
06.01.2015
/
Wir schauen in das Golfbag von Moritz Klawitter.© Foto: Sebastian Reith
Thera-Band: Fitness ist für Golfer wichtig. Sogar auf dem Hotelzimmer macht Klawitter seine Übungen mit dem kleinen Gymnastikband. Klein und handlich passt es in jede Seitentasche. Normalerweise nimmt er auch noch eine Gymnastikrolle mit auf Reisen - die ist allerdings zu groß für das Bag.© Foto: Sebastian Reith
Kappe: Kein Sport setzt so sehr auf die Kopfbedeckung wie der Golfsport. Fast jeder Spieler trägt eine Kappe. "Wenn man vier Stunden in der Sonne steht, ist so eine Kappe ganz angenehm", sagt Klawitter nicht ohne Grund.© Foto: Sebastian Reith
Sonnenbrille: Auch sie darf nicht fehlen. Klawitter hat zwei verschiedene Gläser: 15 Prozent und 40 Prozent, "für Deutschlandwetter und Marokko-Wetter."© Foto: Sebastian Reith
Wetterfeste Kleidung: Zwei Regenjacken, eine Regenhose und ein Extra-Regencape für die Tasche: Wenn der Himmel die Schleusen öffnet - und das hat er auf der Golftour oft genug getan - ist Klawitter vorbereitet.© Foto: Sebastian Reith
Textmarker: Wofür Golfer wasserfeste Stifte benötigen, ist auf den ersten Blick nicht ganz ersichtlich. Aber logisch ist es dennoch. Klawitter markiert seinen Ball, um Verwechslungen auszuschließen und seinen Ball wiederzufinden. Sein Erkennungssymbol: drei Punkte.© Foto: Sebastian Reith
Ball: Seit kurzem spielt Klawitter einen Srixon Z-Star. "Er ist sehr weich und rollt daher wenig." Deshalb fiel Klawitters Wahl auf diesen und nicht auf eine härtere Alternative.© Foto: Sebastian Reith
Tees: Auf die Holz- oder Kunststoffpinne legen die Spieler beim Abschlag ihren Ball. Nicht selten gehen die Tees dabei kaputt. Daher ist es sinnvoll, mehr als einen dabei zu haben.© Foto: Sebastian Reith
Handschuh: Mehr Griffigkeit, besserer Halt: Dafür haben alle Golfer einen Handschuh. Rechtshänder tragen ihn an der linken Hand.© Foto: Sebastian Reith
Driver: Die weitesten Schläge gelingen mit dem Driver, dem Schläger für den Abschlag. Klawitter nutzt den RBZ von Taylormade. Eigentlich hätte die Schlagfläche einen Neigungswinkel von 9,5 Grad, Klawitter hat ihn aber auf 8,5 Grad runtergeschraubt.© Foto: Sebastian Reith
Schlüssel: Mit diesem Schlüssel kann Klawitter den Neigungswinkel an seinen Schlägern verstellen. Auch er befindet sich im Golfbag.© Foto: Sebastian Reith
Meister Yoda: Bevor Klawitter sein Holz aus dem Bag nehmen kann, muss sein neuer Glücksbringer ab. Die Star-Wars-Figur haben ihm Freunde aus Schwerte geschenkt. "Damit ist die Macht jetzt sicher mit mir", scherzt Klawitter.© Foto: Sebastian Reith
Holz: Für lange Schläge spielt er mit dem Taylormade RBZ. Auch diesen Schläger hat er runtergeschraubt, von 14,5 auf 13,5 Grad. Aus Holz besteht er übrigens nicht.© Foto: Sebastian Reith
Eisen: Sieben Schläger – die Hälfte der im Bag vorhandenen – sind die Eisen drei bis neun.© Foto: Sebastian Reith
Wedges: Dieser Schlägertyp kommt rund ums Grün zum Einsatz - oder im Sandbunker.© Foto: Moritz Klawitter
Putter: Den Odyssey 2-Ball Blade besitzt Klawitter schon seit mehr als zehn Jahren. "Ich hatte immer mal wieder andere Putter dabei, aber als ich ins Profilager gewechselt bin, habe ich mich entschieden, den mitzunehmen. Ich spiele schon ewig mit dem Putter und habe mit ihm immer noch das meiste Vertrauen."© Foto: Sebastian Reith
Pitchgabel: Damit bessern Golfer die Löcher aus, die durch geschlagene Bälle auf dem Grün entstehen.© Foto: Sebastian Reith
Marker: Münzen, Chips - oder dieses Metallstück: Um Mitspielern freie Bahn beim Einlochen zu gewähren, nehmen Golfer ihre Bälle, die im Weg liegen, zur Seite. Als Markierungsstücke legen sie Marker hin. "Mein Marker bringt mir immer gute Gesprächsthemen ein, vor allem bei Engländern", sagt Klawitter. Meist sind die Marker etwas Persönliches: Klawitter hat seinen von seinem Vater bekommen.© Foto: Sebastian Reith
Laser: Um die Entfernung zwischen Standort und Zielpunkt zu bestimmen, hat Klawitter einen Golflaser im Gepäck. Kostenpunkt: 170 Euro.© Foto: Sebastian Reith
Zollstock: Noch ein Instrument zum Messen von Distanzen, diesmal aber aus dem Werkzeugkoffer und auch deutlich günstiger: ein handelsüblicher Zwei-Meter-Zollstock.© Foto: Sebastian Reith
Schuhcreme: Passend für weiße und für Schwarze Schuhe. Besser nicht verwechseln…© Foto: Sebastian Reith
Schreibset: Eine Mappe findet sich auch in Klawitters Golftasche. Darin befinden sich Tests und Fragebögen – zum Selbststudium.© Foto: Sebastian Reith
Scorekartenhalter: Wie viele Schläger die Spieler gebraucht haben, wird auf den Scorekarten notiert. Damit die nicht zerknicken, spannen Spieler sie in einen kleinen Halter ein.© Foto: Sebastian Reith
Kopfhörer: Zum Abschalten nimmt Klawitter auch einen MP3-Player mit.© Foto: Sebastian Reith
Schlagworte Schwerte

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Das hat Moritz Klawitter auf Tour in seinem Golfbag

"Ich beschäftige mich mit dem Turnier erst, wenn ich da bin", erzählt Moritz Klawitter. Vorbereitungsmethoden, bei denen er den Turnierplatz schon Wochen zuvor Loch für Loch theoretisch durchkaut, gibt es bei ihm nicht. "Ich versuche, vor Ort das Gefühl für das Kurzspiel zu finden", sagt er. Und natürlich gehört eine gute Ausrüstung zum Nonplusultra. Was Klawitter in seiner Golftasche alles dabei hat, zeigen wir in unserer Fotostrecke.
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Wir schauen in das Golfbag von Moritz Klawitter.© Foto: Sebastian Reith
Thera-Band: Fitness ist für Golfer wichtig. Sogar auf dem Hotelzimmer macht Klawitter seine Übungen mit dem kleinen Gymnastikband. Klein und handlich passt es in jede Seitentasche. Normalerweise nimmt er auch noch eine Gymnastikrolle mit auf Reisen - die ist allerdings zu groß für das Bag.© Foto: Sebastian Reith
Kappe: Kein Sport setzt so sehr auf die Kopfbedeckung wie der Golfsport. Fast jeder Spieler trägt eine Kappe. "Wenn man vier Stunden in der Sonne steht, ist so eine Kappe ganz angenehm", sagt Klawitter nicht ohne Grund.© Foto: Sebastian Reith
Sonnenbrille: Auch sie darf nicht fehlen. Klawitter hat zwei verschiedene Gläser: 15 Prozent und 40 Prozent, "für Deutschlandwetter und Marokko-Wetter."© Foto: Sebastian Reith
Wetterfeste Kleidung: Zwei Regenjacken, eine Regenhose und ein Extra-Regencape für die Tasche: Wenn der Himmel die Schleusen öffnet - und das hat er auf der Golftour oft genug getan - ist Klawitter vorbereitet.© Foto: Sebastian Reith
Textmarker: Wofür Golfer wasserfeste Stifte benötigen, ist auf den ersten Blick nicht ganz ersichtlich. Aber logisch ist es dennoch. Klawitter markiert seinen Ball, um Verwechslungen auszuschließen und seinen Ball wiederzufinden. Sein Erkennungssymbol: drei Punkte.© Foto: Sebastian Reith
Ball: Seit kurzem spielt Klawitter einen Srixon Z-Star. "Er ist sehr weich und rollt daher wenig." Deshalb fiel Klawitters Wahl auf diesen und nicht auf eine härtere Alternative.© Foto: Sebastian Reith
Tees: Auf die Holz- oder Kunststoffpinne legen die Spieler beim Abschlag ihren Ball. Nicht selten gehen die Tees dabei kaputt. Daher ist es sinnvoll, mehr als einen dabei zu haben.© Foto: Sebastian Reith
Handschuh: Mehr Griffigkeit, besserer Halt: Dafür haben alle Golfer einen Handschuh. Rechtshänder tragen ihn an der linken Hand.© Foto: Sebastian Reith
Driver: Die weitesten Schläge gelingen mit dem Driver, dem Schläger für den Abschlag. Klawitter nutzt den RBZ von Taylormade. Eigentlich hätte die Schlagfläche einen Neigungswinkel von 9,5 Grad, Klawitter hat ihn aber auf 8,5 Grad runtergeschraubt.© Foto: Sebastian Reith
Schlüssel: Mit diesem Schlüssel kann Klawitter den Neigungswinkel an seinen Schlägern verstellen. Auch er befindet sich im Golfbag.© Foto: Sebastian Reith
Meister Yoda: Bevor Klawitter sein Holz aus dem Bag nehmen kann, muss sein neuer Glücksbringer ab. Die Star-Wars-Figur haben ihm Freunde aus Schwerte geschenkt. "Damit ist die Macht jetzt sicher mit mir", scherzt Klawitter.© Foto: Sebastian Reith
Holz: Für lange Schläge spielt er mit dem Taylormade RBZ. Auch diesen Schläger hat er runtergeschraubt, von 14,5 auf 13,5 Grad. Aus Holz besteht er übrigens nicht.© Foto: Sebastian Reith
Eisen: Sieben Schläger – die Hälfte der im Bag vorhandenen – sind die Eisen drei bis neun.© Foto: Sebastian Reith
Wedges: Dieser Schlägertyp kommt rund ums Grün zum Einsatz - oder im Sandbunker.© Foto: Moritz Klawitter
Putter: Den Odyssey 2-Ball Blade besitzt Klawitter schon seit mehr als zehn Jahren. "Ich hatte immer mal wieder andere Putter dabei, aber als ich ins Profilager gewechselt bin, habe ich mich entschieden, den mitzunehmen. Ich spiele schon ewig mit dem Putter und habe mit ihm immer noch das meiste Vertrauen."© Foto: Sebastian Reith
Pitchgabel: Damit bessern Golfer die Löcher aus, die durch geschlagene Bälle auf dem Grün entstehen.© Foto: Sebastian Reith
Marker: Münzen, Chips - oder dieses Metallstück: Um Mitspielern freie Bahn beim Einlochen zu gewähren, nehmen Golfer ihre Bälle, die im Weg liegen, zur Seite. Als Markierungsstücke legen sie Marker hin. "Mein Marker bringt mir immer gute Gesprächsthemen ein, vor allem bei Engländern", sagt Klawitter. Meist sind die Marker etwas Persönliches: Klawitter hat seinen von seinem Vater bekommen.© Foto: Sebastian Reith
Laser: Um die Entfernung zwischen Standort und Zielpunkt zu bestimmen, hat Klawitter einen Golflaser im Gepäck. Kostenpunkt: 170 Euro.© Foto: Sebastian Reith
Zollstock: Noch ein Instrument zum Messen von Distanzen, diesmal aber aus dem Werkzeugkoffer und auch deutlich günstiger: ein handelsüblicher Zwei-Meter-Zollstock.© Foto: Sebastian Reith
Schuhcreme: Passend für weiße und für Schwarze Schuhe. Besser nicht verwechseln…© Foto: Sebastian Reith
Schreibset: Eine Mappe findet sich auch in Klawitters Golftasche. Darin befinden sich Tests und Fragebögen – zum Selbststudium.© Foto: Sebastian Reith
Scorekartenhalter: Wie viele Schläger die Spieler gebraucht haben, wird auf den Scorekarten notiert. Damit die nicht zerknicken, spannen Spieler sie in einen kleinen Halter ein.© Foto: Sebastian Reith
Kopfhörer: Zum Abschalten nimmt Klawitter auch einen MP3-Player mit.© Foto: Sebastian Reith
Schlagworte Schwerte

Start ist am 13. Januar in Ägypten. Es folgen Turniere in Marokko, Österreich, Deutschland und Polen - insgesamt 22. Im Vorjahr wurde Moritz Klawitter 78. der Gesamtwertung – in diesem Jahr will er schon unter die Top 20. „Klar ist das ein hohes Ziel“, sagt der Jungprofi, „letztes Jahr lief es bei den Auslandsturnieren schon gut. Nur in Deutschland habe ich bei Turnieren knapp den Cut verpasst.“ Neu im Programm ist auch ein Turnier ganz in der Nähe: In die Liste reihen sich vom 10. Bis 12. August erstmals die Sparkassen Open im Bochumer Golfclub. „Ein Katzensprung. Ich kenne den Platz gut und habe da auch mit der Mannschaft schon gespielt. Ich bin mal gespannt, wie da gescored wird.“ Mit dabei ist dann auf jeden Fall sein neuer Begleiter: Meister "Yoda". Den Schoner für sein Holz im Look der Star-Wars-Figur schenkten ihm Freunde zum Geburtstag. „Davon war ich auch etwas überrascht, aber damit ist die Macht jetzt mit mir“, scherzt er.

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