PBC Schwerte will mit Abstieg nichts zu tun haben

Poolbillard

SCHWERTE Eine Woche nach der Deutschen Meisterschaft starten mit der ersten und zweiten Bundesliga auch die höchsten Spielklassen im Poolbillard in die neue Saison. Der PBC Schwerte ist nach einjährigem Intermezzo in der Südstaffel nun in die 2. Bundesliga Nord zurückgekehrt. Am Samstag steht der Saisonstart in Osnabrück an.

von Von Jörg Krause

, 06.11.2009, 16:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Überragendes Talent in Reihen des PBC Schwerte: Lars Kuckherm.

Überragendes Talent in Reihen des PBC Schwerte: Lars Kuckherm.

Die erste Auswärtsreise steht bereits an diesem Wochenende auf dem Programm. Am Samstag ab 14 Uhr sind die Schwerter bei der BSG Osnabrück zu Gast. Das ursprünglich für Sonntag angesetzte Spiel beim PBC Bork war bereits in den Dezember verlegt worden, weil der Borker Stefan Nölle derzeit bei der Jugend-Weltmeisterschaft im 9-Ball in Nicaragua weilt. Doch mittlerweile haben sich die Ereignisse überschlagen. Am Freitag wurde bekannt, dass Bork sein Saisonziel Aufstieg in die erste Bundesliga bereits, ohne eine Kugel gespielt zu haben, juristisch erreicht hat. Bork rückt für den BC Sindelfingen in die erste Liga nach. Der amtierende Deutsche Meister Sindelfingen, mit dem Ex-Schwerter Jörn Kaplan, hatte auf das ewige hin und her mit dem diesjährigen Modus und immer wieder geänderten Spielplan mit Rückzug aus der Bundesliga reagiert. Bork durfte nun als Vizemeister der 2. Liga Nord, München im Süden hatte verzichtet, nachrücken.

Somit spielt die zweite Liga Nord nur noch mit sieben Vereinen. Dies bedeutet, dass nur noch eine Mannschaft absteigt. Mit dem Abstieg wollen die Schwerter indes nichts zu tun haben. Die Mannschaft hat sich nur auf einer Position verändert. Für den nach Bork abgewanderten Pedro Lourenco ist mit das junge Super-Talent Lars Kuckherm aus Münster nachgerückt. Weiter an Bord sind neben David Krewitt auch Dominik Lorch und Sven Brunner. „Die Liga wird sehr stark sein“, fällt Krewitt eine Zielsetzung schwer. Und so geht man mit dem bewährten Motto in die Saison: „Erst mal die Klasse halten und dann sehen was noch geht.“ Einen echten Favoriten sieht Krewitt in diesem Jahr nicht.

Zudem hat sich auch der Modus verändert. Neu dabei ist das 10-Ball, welches sich in den vergangenen zwei Jahren etabliert hat. Nun werden je zwei Partien 14.1, 8-Ball, 9-Ball und 10-Ball gespielt. Neu ist auch, dass es wie im Fußball für einen Sieg drei statt zwei Punkte gibt. So ist die Fahrt zum Bundesliga-Absteiger nach Osnabrück mit den Spitzenspielern Marcus Westen und Martin Stehlage schon eine Fahrt ins Ungewisse.

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