Ralf Tinnefeld: "Haben uns schon richtig abgesetzt"

Interview

Sieben Siege in Folge, Platz zwei ohne Punktverlust - die Volleyballerinnen des VV Phönix Schwerte sind so erfolgreich wie noch nie. RN-Mitarbeiter Sebastian Reith hat mit Trainer Ralf Tinnefeld über diesen Erfolg gesprochen.

SCHWERTE

von Von Sebastian Reith

, 19.12.2011, 17:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hatten in dieser Saison bisher oft Grund zum Jubeln: Die Volleyballerinnen des VV Phönix Schwerte mit dem Trainerduo Gunnar Schäfer (li.) und Ralf Tinnefeld (re.).

Hatten in dieser Saison bisher oft Grund zum Jubeln: Die Volleyballerinnen des VV Phönix Schwerte mit dem Trainerduo Gunnar Schäfer (li.) und Ralf Tinnefeld (re.).

Was läuft diese Saison besser als in der vergangenen? Tinnefeld: Das kann man so schlecht vergleichen. Ein Großteil der Mannschaft ist schließlich neu, da spielt auch individuelle Qualität eine Rolle. Wir sind aber im Aufschlag und Angriff stärker und haben es schon mehrmals geschafft, eigentlich verloren geglaubte Sätze noch zu drehen. Das zeugt von Selbstbewusstsein. Die Mannschaft ist auch in Drucksituationen noch spielfähig."Platz eins und zwei sind noch nicht vergeben"

Was läuft diese Saison besser als in der vergangenen? Tinnefeld: Das kann man so schlecht vergleichen. Ein Großteil der Mannschaft ist schließlich neu, da spielt auch individuelle Qualität eine Rolle. Wir sind aber im Aufschlag und Angriff stärker und haben es schon mehrmals geschafft, eigentlich verloren geglaubte Sätze noch zu drehen. Das zeugt von Selbstbewusstsein. Die Mannschaft ist auch in Drucksituationen noch spielfähig."Platz eins und zwei sind noch nicht vergeben"

Platz fünf war als Minimum vor der Saison ausgegeben worden. Der Vorsprung auf diesen Platz beträgt nun schon aber sechs Punkte. Wann muss man das Saisonziel korrigieren? Tinnefeld: Viel wird von dem nächsten Spiel in Senden im Januar abhängen. Wenn wir das Spiel gewinnen sollten, würden wir es versuchten, auch Tabellenführer zu bleiben. Platz eins und zwei sind noch nicht vergeben, aber wir haben uns nach unten schon richtig abgesetzt.

Wie funktionieren die Aufstiegs-Modalitäten? Tinnefeld: Im Normalfall steigt der Erste direkt auf, der Zweite kommt in die Relegation. Die Aufstiegsregelungen sind noch nicht klar, weil die Dritte Bundesliga zwischen die Regionalliga und Zweite Liga geschaltet wird."Ich sehe uns als Trainerteam"

Und könnte sich die Chance ergeben, direkt in die Dritte Liga durchzumarschieren? Tinnefeld: Wenn überhaupt könnte nur der Oberliga-Meister die Chance haben. Aber das sind keine gesicherten Informationen.

Sie betonen oft die Funktion von Gunnar Schäfer. Wie ist das Verhältnis zwischen Ihnen? Tinnefeld: Ich sehe uns als Trainerteam. Wir wechseln uns bei den Spielen mit dem Coaching ab. Wir haben beide gleich viel zu sagen. Zustande gekommen ist das Engagement über seine Tochter Kira. Er übernimmt eine Einheit pro Woche.

 

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