Rettungsschwimmerin Lühr siegt mit Nationalteam

Rettungssport

Fackeleinlauf mit über 300 Sportlern, Aufnahme in die „Hall of Fame“ und viele persönliche Erfolge – das Wettkampfjahr der Schwerter Rettungsschwimmer fand mit dem 25. Internationalen Deutschlandpokal einen gelungenen Abschluss.

SCHWERTE

24.11.2016, 15:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Schwerter Rettungssportler Marina Nass, Vanessa Kik, Kirsten Lühr, Anil Sezen, Jannik Böwing und Marcel Hassemeier (v.li.) sammelten beim 25. Internationalen Deutschlandpokal in Warendorf reichlich Punkte für ihre Teams.

Die Schwerter Rettungssportler Marina Nass, Vanessa Kik, Kirsten Lühr, Anil Sezen, Jannik Böwing und Marcel Hassemeier (v.li.) sammelten beim 25. Internationalen Deutschlandpokal in Warendorf reichlich Punkte für ihre Teams.

Der Wettkampf (18. bis 20. November) war mit dem Einzug der Sportler auf den Marktplatz in Warendorf eröffnet worden. Aus elf Nationen fanden Sportler den Weg in die Emsstadt und konnten sich auf zwei spannende Wettkampftage freuen.

Kirsten Lühr von der DLRG Schwerte ging für das Nationalteam an den Start. Vanessa Kik, Anil Sezen und Jannik Böwing traten für den Landesverband Westfalen an.

Schon vor dem ersten Startschuss stand ein weiterer Schwerter im Mittelpunkt – Marcel Hassemeier wurde in die „Hall of Fame“ der International Life Saving Federation aufgenommen.

Der Weltklasse-Athlet musste nach vielen erfolgreichen Jahren seine Karriere im Nationalteam verletzungsbedingt beenden. Zum Deutschlandpokal war er als Teambetreuer für Westfalen angereist.

Am Freitag und Samstag wurde es dann im Becken spannend – sechs Einzeldisziplinen und vier Mannschaftswettbewerbe standen auf dem Programm. Kirsten Lühr konnte mit ihrer Leistung den elften Platz in der Gesamtwertung erreichen. Sie sammelte wichtige Punkte für die Nationalmannschaft und trug ihren Teil zum Sieg in der Nationenwertung bei. Deutschland gewann hauchdünn vor dem Titelverteidiger aus Italien. Polen sicherte sich den dritten Podestplatz.

Der Landesverband Westfalen musste sich beim Deutschlandpokal dem Team aus Sachsen-Anhalt geschlagen geben und kam auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Anil Sezen überzeugte in seiner Paradedisziplin 100m Lifesaver und kam auf Platz 5. Jannik Böwing, einer der jüngsten Starter im Feld, erreichte in derselben Disziplin den 18. Rang. 

Bei den Staffelwettbewerben gelang die beste Platzierung in der Gurtretterstaffel – die zwei Schwerter schafften mit ihren Teamkollegen Jan Malkowski und Nico Pahmeyer den Sprung auf das Podest und freuten sich über Bronze.

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