"Ring frei" in der FBG-Sporthalle - Drei Siegermedaillen für Schwerter

Boxen

SCHWERTE „Ring frei“ für das siebte Pokalturnier des Boxbezirks Arnsberg – die FBG-Sporthalle gehörte für einen Tag den Faustkämpfern. Sieben Schwerter stiegen dabei in den Ring - drei von ihnen konnten einen Sieg verbuchen.

von Von Melanie Tigges

, 02.11.2009, 14:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Von den 20 geplanten Kämpfen in den unterschiedlichen Alters- und Gewichtsklassen gingen 14 dann auch wirklich über die Bühne.

Vom heimischen Boxsport-Verein Schwerte marschierten sieben Faustkämpfer ein. Drei von ihnen trugen nach ihrem Kampf die Siegermedaille um den Hals. Baris Tekgözli war nicht darunter. Im ersten Kampf des Tages musste sich der Schüler (bis 30 kg) seinem Dortmunder Kontrahenten geschlagen geben und wurde dabei sogar einmal ausgezählt. Als zweiter Lokalmatador riss Steven Zentgraf (Schüler bis 46 kg) das Ruder dann wieder herum und erkämpfte sich gegen seinen Dortmunder Widersacher einen einstimmigen Punktsieg. „Steven hatte klare Vorteile durch seine Technik. Er ist gut ausgewichen“, analysierte Trainer Konstantin Specht die Vorstellung seines Schützlings.

Telman Zauer machte im Kampf der Kadetten bis 46 kg ebenfalls einen guten Eindruck im Ring und konnte klare Treffer setzen, die sogar zur kurzen Auszählung seines Wittener Gegners führten. In der dritten Runde schwand jedoch Zauers Kondition, und er verlor den Kampf noch – allerdings umstritten. „Das war ein klares Fehlurteil“, kritisierte Specht die Kampfrichterentscheidung. Kaum Diskussionen gab es dagegen um die Niederlage nach Punkten, die Cedric Janoschka (Kadetten bis 52 kg) hinnehmen musste sowie über den Sieg, der Sinan Lermi im Jugend-Halbweltergewicht gelang. Mit vielen Fans im Rücken kletterte dann Peter Turant im vorletzten Kampf des Tages in den Ring und beendete seinen Halbweltergewichtskampf überraschend schnell. Zwar war sein Gegner aus Haspe genauso flink wie der Schwerter, aber auf einen sauber gezielten Leberhaken konnte hatte er keine Antwort mehr und sank schon in der ersten Runde zu Boden.

Gespannt wartete das Publikum dann auf den letzten Kampf: Alex Specht, Bruder von Konstantin, boxte im Weltergewicht gegen Igor Berger (Gahmen), der sich schon in der ersten Runde mächtig Respekt des Schwerters verschaffte und somit das Finale des Abends nicht zu einem Heimsieg machte. Alex Specht war aber trotzdem nicht unzufrieden: „Er war ein starker Gegner. Ich bin froh, dass ich durchgehalten habe.“ Insgesamt positiv fiel auch das Fazit des Trainers der Schwerter Boxsportler aus: „Wir haben heute mehr Niederlagen als Siege kassiert. Aber trotzdem bin ich zufrieden, denn die Gegner waren sehr stark“, so sagte Konstantin Specht am Ende der Veranstaltung.

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