Rote Asche lockt die erwartungsfrohen Teams zur Saison 2019

Tennis

Die Netze hängen, die ersten Bälle sind gespielt. Am Wochenende startet dann auch die Meisterschaftssaison für die meisten Mannschaften. Wir haben uns bei den heimischen Vereinen umgehört.

Schwerte

, 09.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Rote Asche lockt die erwartungsfrohen Teams zur Saison 2019

Die Plätze sind präpariert, die Saison kann beginnen: Nachdem ein paar Frühstarter schon vor einer Woche gestartet sind, steht für die meisten Tennismannschaften am kommenden Wochenende der Saisonstart auf der roten Asche auf dem Programm. © Bernd Paulitschke

Mit welchen Erwartungen gehen die Klubs in die neue Spielzeit? Wir haben uns umgehört.

TC Rot-Weiß Schwerte

Neben den Herren 30, als Westfalenligist die klassenhöchste Mannschaft der Stadt, sind die Rot-Weißen auch mit einigen anderen Teams ambitioniert unterwegs. So sind die erste und zweite Damenmannschaft, beide im vergangenen Sommer aufgestiegen, zuversichtlich, den Klassenerhalt in der Südwestfalenliga und Bezirksliga realisieren zu können. Überhaupt läuft es gerade im Damenbereich richtig rund, wie ein Blick auf die Mannschaften im Spielbetrieb belegt. Sogar noch eine dritte Damenmannschaft ist im Spielbetrieb, ebenso wie die Damen 30, Damen 50 und nicht zuletzt die Seniorinnen der Damen 65 als Verbandsligist.

Froh ist Cheftrainer Oliver Manz aber auch darüber, dass die Rot-Weißen im Gegensatz zum Vorjahr neben einer ersten auch eine zweite Herrenmannschaft melden konnten. In beiden Teams sollen vor allem die Nachwuchstalente des Vereins, mit den Zwillingen Max und Alex Wolf an der Spitze, an den Erwachsenenbereich herangeführt werden. In der „Ersten“ werden sie von den beiden Routiniers Jonas Alshuth und Björn Hoppe unterstützt.

Mit zehn Jugendmannschaften ist der TC Rot-Weiß auch im Nachwuchsbereich gut aufgestellt. Darunter gibt es mit den U15-Mädchen auch eine Mannschaft, die in der höchsten Spielklasse (Südwestfalenliga) gemeldet ist.

TSG Westhofen

Die TSG kann von sich behaupten, die klassenhöchste erste Herrenmannschaft der Stadt zu stellen. Allerdings dürfte es nach dem Aufstieg im vergangenen Sommer eine Herkulesaufgabe werden, die Bezirksliga zu halten.

In die Bezirksliga zurück wollen die Herren 40, die 2018 unglücklich abgestiegen sind. Die ranghöchste TSG-Mannschaft sind jedoch die Herren 55, die in der Südwestfalenliga eine gute Rolle spielen wollen. Außerdem für die TSG im Spielbetrieb: Die Senioren der Herren 65 in der Bezirksliga sowie die erste Damenmannschaft, die Damen 40 und drei Nachwuchsmannschaften (zwei männliche, eine weibliche) – allesamt auf Kreisebene.

TG Westhofen

Prunkstück der TGW ist und bleibt das älteste Team: Die Herren 70 schlagen in der Westfalenliga auf. Die Mannschaft setzt sich im Wesentlichen aus den Spielern zusammen, die im Vorjahr noch als Herren 65 am Ball waren und die nun in die höhere Altersklasse gewechselt sind.

Mit den Herren 60 gibt es noch ein weiteres Seniorenteam, zudem schicken die Westhofener eine blutjunge erste Herrenmannschaft und eine Damen 40 in den Spielbetrieb. Erfreulich aus TGW-Sicht: Gleich fünf Nachwuchsmannschaften waren zunächst gemeldet worden, von denen eine Mädchenmannschaft aber nun doch nicht an den Start geht. „Es zeigt sich, dass durch den Trainerwechsel von Moritz Tomann zu Frank Tingelhoff kein Bruch entstanden ist – im Gegenteil“, sagt TGW-Abteilungsvorsitzender Heiner Möller.

SG Eintracht Ergste

Neben zwei Herren-Mannschaften (eine 30er und eine 60er) haben die Ergster zwei Jugendmannschaften gemeldet – der Neuaufbau im jüngeren Nachwuchsbereich trägt weitere Früchte.

TC Hennen

Das ambitionierteste Hennener Team, die Damen 40, kann auf mehrere Neuzugänge zählen, die aus Plettenberg kommen. Mit dem 5:4-Sieg in Hiltrup haben schon am vergangenen Wochenende einen gelungenen Auftakt in die Verbandsligasaison hingelegt. Vier weitere Hennener Mannschaften schlagen in einer überkreislichen Spielklasse auf, darunter auch die aus der Südwestfalenliga abgestiegenen Herren 50, die gerne in diese Spielklasse zurückkehren möchten.

Ambitioniert in die Saison gehen laut Pressewart Volker Eilts auch die 1. Damen, die in der Bezirksklasse eine Führungsrolle übernehmen wollen. Stark vertreten ist der TC Hennen auch beim Nachwuchs – die Aufbauarbeit im Jugendbereich scheint sich bezahlt zu machen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt