SC Berchum/Garenfeld - ein Team in Frühform und ein Trainer, der den Ball flach hält.

Fußball

Mit einem 4:1-Endspielsieg gegen den BSV Menden gewann Bezirksligist SC Berchum/Garenfeld das eigene Fritz-Selve-Turnier. SC-Ligakonkurrent Geisecker SV ging dagegen in Garenfeld leer aus.

Schwerte

, 21.07.2019 / Lesedauer: 3 min
SC Berchum/Garenfeld - ein Team in Frühform und ein Trainer, der den Ball flach hält.

Der SC Berchum/Garenfeld bejubelte am Sonntag nach dem 4:1-Endspielsieg gegen den BSV Menden den Turniersieg. © Bernd Paulitschke

Der neue Berchum/Garenfelder Trainer Fabian Kampmann war nach dem Turniersieg bemüht, den Ball flach zu halten. „Die Mannschaften sind mitten in der Saisonvorbereitung – da haben die Ergebnisse keine Aussagekraft. Aber es freut mich für den Verein, für die Mannschaft und für die Zuschauer, dass wir das Turnier gewonnen haben“, so Kampmann.

Ein Rückkehrer mit Torjäger-Qualitäten

Matchwinner des SC war ein Rückkehrer: Nicolas Külpmann lieferte einen weiteren Beweis seiner Torjäger-Qualitäten. Der Stürmer erzielte im Endspiel drei der vier Treffer. Zudem traf Luca Becker für die Gastgeber.

Die vom Ex-Hennener Kevin Hines trainierten Mendener hatten zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen. „Mehr Chancen hatten sie aber auch nicht. Wir haben nichts zugelassen“, so der Trainer.

Das Ticket für das Endspiel am Sonntag hatten die Berchum/Garenfelder tags zuvor mit zwei Siegen über je 1x45 Minuten gegen den Landesligisten FC Borussia Dröschede (3:1, Tore durch zweimal Külpmann und Christian Deuerling) und den Bezirksligisten Sportfreunde Hüingsen (2:0, Tore durch Deuerling und Kevin Noschka) gebucht. „Gegen Dröschede haben wir richtig Gas gegeben, im zweiten Spiel war nach der relativ langen Pause die Luft etwas raus“, meinte Trainer Kampmann.

Berchum/Garenfeld: Dominik Hollmann, Leon Thomzig - Luca Becker, Justin Amstutz, Thomas Koblitz, Nicolas Külpmann, Dennis Zuhmann, Kevin Noschka, Leander Koeser, Alexander Rüster, Daniel Wanderer, Timo Schürholz, Christian Deuerling, Daniel Huber.

„Mit diesem Kader nicht konkurrenzfähig“

Zu den Geiseckern: Nach den beiden Niederlagen am Samstag gegen die jeweils klassenhöheren Mannschaften des BSV Menden (1:4) und SV Hohenlimburg 10 (0:2) über jeweils 1x45 Minuten blieb für die „Kleeblätter“ am zweiten Turniertag nur das Spiel um Platz fünf. Aber auch hier gab es im Duell mit den klassengleichen Sportfreunden Hüingsen über die volle Spielzeit nichts zu holen. Geisecke unterlag mit 0:3.

„Wir waren vom Kader her an diesem Wochenende nicht konkurrenzfähig“, stellte Trainer Thomas Wotzlawski fest. Von den 25 Feldspielern des Kaders hätten aus Urlaubs- und Verletzungsgründen an beiden Tagen nur ziemlich genau die Hälfte zur Verfügung gestanden.

Dennoch sei die Leistung am Samstag gegen die zwei Klassen höher spielenden Hohenlimburger „sehr ordentlich“ gewesen. Und das Spiel gegen Menden hätte auch 2:3 ausgehen können, so der Coach der „Kleeblätter“, der dann aber auch ehrlicherweise hinzufügte: „Wir haben alle drei Spiele verdient verloren.“

Geisecke: Florian Diedrich, Nico Wessinghage - Julian Boethin, Tobias Thiele, Florian Ruß, Patrick Filla, Dennis Huck, Luis Pothmann, Lukas Schäfer, Oguzhan Kutlu, Jannis Kassel, Marius Manecki, Lukas Wieczorek, Florian Kliegel.

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