SC Hennen: Ein Verein im Aufbruch - Kunstrasen kommt

SCHWERTE Eine gewisse Aufbruchstimmung war auf der Jahreshauptversammlung des SC Hennen unverkennbar - die bevorstehende Realisierung der Kunstrasenpläne machte es möglich. Hella Nötting-Reimann rückt als erste Frau in das Vorstandsgremium des SC Hennen. Dies und mehr waren Punkte auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung.

von Ruhr Nachrichten

, 28.01.2008, 18:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ehrungen beim SC Hennen.

Ehrungen beim SC Hennen.

"Ganz klar - der Kunstrasen ist das Thema, das unsere Mitglieder zurzeit bewegt. Und natürlich die sportliche Situation unserer ersten Fußballmannschaft", sagt auch Vorstandssprecher Heiner Camen.

Camen wurde ebenso wie drei weitere Führungskräfte des fünfköpfigen Vorstandsgremiums für die nächsten zwei Jahre im Amt bestätigt: Georg Schebesta, Marco Vorländer und Ralf März wurden ebenso wiedergewählt. Ausgeschieden aus dem Gremium ist lediglich Armin Moldenhauer. Für ihn rückt die bisherige Geschäftsführerin Hella Nötting-Reimann auf - übrigens die erste Frau in der Geschichte des SC Hennen im Vorstandsgremium.

Um den Kunstrasen eine Tartanbahn

Die Nachfolge Nötting-Reimanns teilen sich Sven Schäfer, Frank Düchting und Christian Kutzera - wohl dem Verein, der auf so viele Mitglieder zählen kann, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

Vor den Abteilungsberichten informierte Heiner Camen die Versammlung über den Stand der Dinge in Sachen Kunstrasen. Ein Gespräch mit den Verantwortlichen der Stadt Iserlohn am vergangenen Mittwoch hatte das erfreuliche Ergebnis, dass um den Kunstrasenplatz eine zweispurige 400m-Tartanbahn für Leichtathletik und Schulsport führen wird und dass das Projekt zudem ein eingezäuntes Kleinspielfeld beinhaltet. Zudem wird Stehtribüne um eine Stufe erweitert. Von zwischenzeitlichen Plänen einer Tribünenüberdachung haben die Hennener Verantwortlichen mittlerweile wieder abgesehen.

70-jährige Zugehörigkeit zum Verein

Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren die Jubilarehrungen. Heiner Camen freute sich, mit Heinz Wulff (in Abwesenheit) und Karl Austmann zwei Mitglieder für jeweils 70-jährige Zugehörigkeit zum Verein auszeichnen zu dürfen. Der nicht anwesende Willi Opfermann ist sogar seit 75 Jahren Hennener Mitglied.

Weitere Auszeichnungen: Heinrich Klockenhoff (50 Jahre), Klaus Wolf, Peter Jansen (je 40 Jahre) sowie Ingelore Stoppa, Ingrid Schweitzer, Sabine Mündelein, Hans-Ulrich Krause, Manfred Felsmann, Hildegard Dettmer, Milorad Crncevic, Dieter Breuker und Jens Bräunig (je 25 Jahre) sowie Antje Düchting und Heike Hartwig für besondere Verdienste.

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