Schwerterin Anja Hoja: "Es fehlten ein paar Körner"

Beachvolleyball

Erstmals dabei sein beim Höhepunkt der deutschen Beachvolleyball-Saison. Dann eine Niederlage gegen die Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst. Anna Hoja aus Schwerte hat viel erlebt beim Finale der smart Beach Tour am Timmendorfer Strand. Wir haben mit ihr über dieses Wochenende gesprochen.

SCHWERTE

, 04.09.2017, 17:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schwerterin Anja Hoja: "Es fehlten ein paar Körner"

Auch wenn es sportlich ein bisschen besser hätte laufen können, hatten Anna Hoja (li.) und ihre Düsseldorfer Partnerin Stefanie Hüttermann am Timmendorfer Strand ihren Spaß.

Mit der 25-Jährigen, die mit ihrer Düsseldorfer Partnerin Stefanie Hüttermann eines von 16 Frauenteams des hochkarätig besetzten Turnierfeldes war, hat sich Michael Dötsch über das Finalturnier an der Ostsee unterhalten.

Anna, kurz und knapp gefragt: Wie war's?

Insgesamt war es eine mega-coole Veranstaltung, die richtig Bock gemacht hat. Sportlich lief es dagegen für uns nicht ganz so gut. Es fehlten am Ende ein paar Körner, wir haben wohl im Laufe des Sommers ein paar Turniere zu viel gespielt.

Aber gegen die Olympiasiegerinnen und Weltmeisterinnen, Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, darf man schon mal verlieren...

Wir haben im ersten Satz bis zum 14:14 ein Unentschieden gehalten, da haben wir super gespielt. Aber wenn die beiden dann aufdrehen... Aber es war schon echt ein Erlebnis, gegen die beiden zu spielen. Du kommst durch den Hintereingang auf den 8000 Zuschauer fassenden Center Court, der zwar noch nicht ganz voll, aber doch schon gut besucht war. Das war schon cool.

Das war am Donnerstagabend. Ärgerlicher war dann wahrscheinlich Eure Niederlage im zweiten Spiel, oder?

Ja, gegen Sandra Ittlinger und Teresa Mersmann hatten wir zwei Wochen vorher beim Turnier in Hamburg sogar Matchbälle. Aber diesmal konnten wir einfach nicht mehr zulegen. Es ist schade, dass uns ausgerechnet bei diesem Turnier ein bisschen die Luft ausgegangen ist. Aber letztlich war es halt so – daran war dann auch nichts mehr zu machen.

Mit den beiden Niederlagen war das Turnier für Euch dann leider schon am Freitagmittag beendet...

Das war ein bisschen blöd. So toll das ganze Drumherum war – von der sportlichen Organisation her hätte man einiges besser machen können. Dass die Frauenteams schon donnerstagsabends beginnen und es für die Hälfte des Feldes – wie für uns auch – schon am Freitagmittag vorbei ist, finde ich ziemlich unglücklich.

Aber es gab dann noch eine große Siegerehrung, richtig?

Ja, mit allen Teams. Dann sind noch alle zusammen in die Ostsee baden gegangen, haben zusammen gefeiert, und es gab noch einen tollen Abschiedsabend – wie gesagt, das Drumherum war toll.

Wie geht es jetzt in Sachen Volleyball für dich weiter?

Schon an diesem Mittwoch steige ich bei Bayer Leverkusen ins Hallentraining ein, schon am Samstag geht es dann mit der Saison in der 2. Bundesliga los. Aber im Oktober haben wir an zwei Wochenende spielfrei. Das nutze ich, um bei einem Beach-Camp auf Kreta als Trainerin mitzumachen. Auch darauf freue ich mich schon sehr.

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