Siegerjubel in blau und weiß - aber besonders prickelnd war‘s nicht

rnFußball-Stadtmeisterschaft 2019

Die Fußball-Stadtmeisterschaft kurz vor dem Saisonstart fällt in diesem Jahr wegen Corona aus - Anlass genug für uns, auf die Stadtmeisterschaften der vergangenen Jahre zurückzublicken.

Schwerte

, 10.08.2020, 17:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Los geht es mit den Titelkämpfen vor einem Jahr. In Westhofen wurde der VfL Schwerte am 3. August durch einen Sieg im Elfmeterschießen gegen den Geisecker SV der Stadtmeister 2019.

Spannend bis zum Schluss

Spannend war es bis zum Schluss, ehe der VfL Schwerte nach dem gewonnenen Elfmeterschießen im Endspiel gegen den Geisecker SV als Schwerter Fußball-Stadtmeister 2019 feststand.

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Trotzdem sind die Titelkämpfe vor einem Jahr nicht als besonders prickelnd in Erinnerung geblieben.

„Dem Turnier fehlt die Knackigkeit“, stellte Jürgen Rump, Präsident des Ausrichtervereins VfB Westhofen, seinerzeit in seinem Turnierfazit fest.

16 Turnierspiele ziehen sich über 13 Tage

Im letzten der 16 Turnierspiele, die sich über 13 Tage zogen, spielten mit dem Geisecker SV und dem VfL Schwerte zwei Bezirksligisten um den Titel.

250 Zuschauer sahen eine Partie auf überschaubarem Niveau, in der Maher Alamanes den VfL nach einer knappen halben in Führung brachte, die Geiseckes Routinier Tobias Thiele 20 Minuten vor Schluss zum 1:1-Endstand egalisierte.

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Alle Beteiligten einigten sich darauf, auf die in der Turnierordnung ausgewiesene Verlängerung zu verzichten, sodass es sofort zum Elfmeterschießen ging.

Matchwinner und bester Torwart des Turniers

Hier wurde Stefan Ladkau zum Matchwinner für den VfL. Der Keeper, anschließend zum besten Torwart des Turniers gewählt, verwandelte einen Strafstoß zum 6:6 selbst, lenkte den nächsten Elfmeter von Geiseckes Tom Borkenstein an die Latte und bejubelte nach dem locker verwandelten Elfmeter durch Yannis Schwarze den 7:6-Sieg und den damit verbundenen Gewinn des Stadtmeistertitels.

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Es war der 13. Titelgewinn des VfL im 38. Turnier. Und für Dominik Buchwald, der im Sommer 2019 die Nachfolge von Jörg Silberbach als Trainer auf dem Schützenhof angetreten hatte, war es der erste Triumph als Trainer – 15 Jahre, nachdem er als Spieler den „Pott“ mit dem VfL geholt hatte. Auch damals gegen Geisecke, auch damals nach Elfmeterschießen.

Elfmeterschießen auch im Halbfinale

Der finale Erfolg gegen Geisecke war nicht der einzige Sieg, den die Blau-Weißen in Westhofen „vom Punkt“ einfuhren. Denn auch schon im Halbfinale gegen den SC Berchum/Garenfeld hatten sich die Schwerter zwei Tage vorher im Elfmeterschießen durchgesetzt.

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Mit der SG Eintracht Ergste stand im anderen Halbfinale ein A-Ligist, der es neben drei Bezirksligisten als einzige A-Liga-Mannschaft in die Runde der letzten Vier geschafft hatte. Hier war mit dem 1:3 gegen Geisecke allerdings Endstation.

Ausrichter VfB Westhofen war früh draußen

Zum Schluss noch ein Wort zum Gastgeber: Als Ausrichter gab der VfB Westhofen eine gute Figur ab, in sportlicher Hinsicht galt das vor einem Jahr aber nicht.

Nach zwei Niederlagen gegen den späteren Turniersieger zum Auftakt (0:2) und gegen Ergste in der Verliererrunde (5:6 nach Elfmeterschießen) waren die Westhofener früh draußen.

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