Silberbachs Freude und Haberschuss' Frust

Derby zwischen VfL und ETuS/DJK

Das Ergebnis ist unstrittig – der VfL Schwerte hat gegen den ETuS/DJK Schwerte mit 2:1 gewonnen. Bei der Bewertung der 90 Minuten auf dem Schützenhof aber gingen die Meinungen der beiden Trainer auch am Tag danach noch auseinander.

SCHWERTE

, 29.08.2016, 18:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Emotional und laut ging es mitunter zu beim Derby zwischen dem VfL Schwerte und dem ETuS/DJK.

Emotional und laut ging es mitunter zu beim Derby zwischen dem VfL Schwerte und dem ETuS/DJK.

Schon bei der 0:5-Niederlage in Garenfeld vor zwei Wochen hatte Gästecoach André Haberschuss gesagt, dass seiner Meinung nach die bessere Mannschaft verloren habe. "Aber Garenfeld war ja ein Klacks gegen das, was am Sonntag auf dem Schützenhof passiert ist", haderte Haberschuss. "Fußballerisch waren wir 90 Minuten lang die deutlich bessere Mannschaft, hatten bestimmt 75 Prozent Ballbesitz. Aber wir müssen uns an die eigene Nase fassen", so Haberschuss.

Er ärgerte sich vor allem darüber, dass es seine Mannschaft versäumt hatte, in Führung zu gehen. Izzet Ceylan mit seinem ganz schwach geschossenen Elfmeter hatte die größte Gelegenheit. Dass man im weiteren Verlauf der ersten Hälfte noch zwei Gastgeschenke zur 2:0-Führung des VfL verteilte, gab dem ETuS/DJK-Trainer dann den Rest.

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Fußball-Bezirksliga: VfL Schwerte - ETuS/DJK Schwerte 2:1

In einem knappen Derby gewinnt der VfL Schwerte am Ende etwas glücklich gegen den ETuS/DJK Schwerte.
28.08.2016
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VfL Schwerte - ETuS/DJK Schwerte© Foto: Manuela Schwerte
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Sein Gegenüber Jörg Silberbach freute sich über die ersten drei Saisonpunkte – nach dem Motto "Hauptsache gewonnen", oder? Nein, für Silberbach war es mehr als ein mühsam erarbeiteter Heimsieg. "Ich weiß nicht, was die Leute erwarten. Die Jungs haben sich bis zum Schluss reingehauen und gezeigt, wie man in einem Derby kämpfen muss."

Spielerisch sind Wünsche offen geblieben, das weiß auch der Trainer. "Aber dass das Selbstvertrauen nach zwei Niederlagen gelitten hat, ist doch ganz normal." So kam es noch zum 1:2-Anschlusstor durch Jasmin Smajlovic, der erst am Freitag aus dem Urlaub zurückgekommen war und deshalb zunächst auf der Bank saß. Immerhin war es so bis zum Schluss spannend – auch weil die Platzherren fahrlässig mit Kontersituationen umgingen.

Das sorgte trotz des Sieges beim VfL auch nach dem Spiel noch für lautstarke Diskussionen untereinander. Überbewerten wollte Jörg Silberbach das aber nicht, ebenso wenig wie die unfreundlichen Worte, die ihm ein paar Zuschauer und auch ETuS/DJK-Kapitän Tobias Felgner nach dem Abpfiff entgegenschleuderten – so ist das eben manchmal in einem Derby. Ein paar Minuten später hatten sich auch alle wieder beruhigt.

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