So haben die heimischen Teams gespielt

Volleyball

Nur die Landesliga-Herren des VV Phönix Schwerte konnte sich zur Saisonpremiere über einen Sieg freuen. Die anderen heimischen Teams stecken schon in der Saison, mussten aber allesamt Niederlagen hinnehmen.

SCHWERTE

von Von Michael Dötsch

, 24.09.2012, 10:46 Uhr / Lesedauer: 2 min

Volleyball, Damen-Oberliga SC Union Lüdinghausen - VV Phönix Schwerte 3:1

Gunnar Schäfer gab es an der Berechtigung des Sieges der Gastgeberinnen nichts zu deuteln. "Gegen Lüdinghausen kann man sicherlich verlieren. Sie haben sich sehr gut auf unser Spiel eingestellt", analysierte Schäfer.

Dabei hatte es für den VV Phönix so gut angefangen. Mit guten Aufschlägen setzten die Schwerterinnen den Gegner unter Druck und weil auch engagiert verteidigt wurde, ging der erste Satz mit 25:22 an die Gäste - da sah es noch ganz gut aus. Auch der Gewinn des zweiten Durchgangs lag ganz sicher nicht im Bereich des Unmöglichen. Nach wechselnden Führung war Phönix bei einer 20:18-Führung gar nicht vom Satzgewinn entfernt. Doch mit einer 7:1-Serie drehte Lüdinghausen den Spieß noch um und schaffte den 1:1-Satzausgleich. Was dann in den beiden letzten Sätzen folgte, machte Trainer Schäfer ziemlich sauer. "Dieser Verlauf stimmt mich schon bedenklich", gestand der Coach, den vor allem das 12:25 im vierten Satz wurmte: "Zu zwölf - so was geht gar nicht." 

Für die "sechs Aufrechten", die Trainer Kai Oliynyk im Verbandsliga-Spiel seiner Spielgemeinschaft VSG Schwerte gegen den routinierten und starken Gegner aus Essen zur Verfügung standen, gab es nichts zu holen. Essen gewann glatt in drei Sätzen. Vor allem bei der Ballannahme haperte es auf VSG-Seite. So kamen die Bälle häufig unpräzise zu Zuspielerin Jenny Golombek, die dann ihrerseits Probleme hatte, ihre Nebenleute maßgerecht zu bedienen. Alle drei Sätze verliefen ähnlich. Bis Mitte des Durchgangs konnten die Schwerterinnen mithalten, doch dann setzten sich die erfahrenen Gäste ab. 

Sie begannen stark, ließen dann aber genauso stark nach: Nach der Viersatz-Niederlage beim TV Hörde sind die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SC Hennen mit 0:4-Punkten in die neue Saison gestartet. Damit war nach dem Verlauf des ersten Satzes absolut nicht zu rechnen. Hennen punktete vor allem dank einer starken Aufschlagserie von Natascha Marks fleißig und gewannen den ersten Satz deutlich mit 25:13. "Aber irgendwie sind wir nach diesem deutlichen Satzgewinn eingeschlafen", formulierte es Trainer Christoph Schulte drastisch.

Wegen einer schwachen Annahme gerieten die Hennenerinnen gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs deutlich in Rückstand und konnten ihm dann auch keine Wende mehr geben.

"Wir haben den Sieg mit einer souveränen Leistung nach Hause gebracht. Trotzdem ist noch Luft nach oben", lautete das Fazit des Trainers Oliver Freitag nach dem 3:0-Erfolg gegen den siegerländischen TSV Oberfischbach.

Einziger Wermutstropfen aus Schwerter Sicht war die Wadenverletzung von Andreas Böhme, der Mitte des ersten Satzes ausschied. "Wir hoffen, dass es nur ein Muskelfaserriss ist und nichts Schlimmeres", so Freitag. Böhme hatte die komplette vergangene Saison wegen eines Kreuzbandrisses pausieren müssen. 

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