Team-Check zur Winterpause: Der Geisecker SV mit neuem System zum Erfolg

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Die Amateurfußballer haben sich in die Winterpause verabschiedet – Anlass genug, auf den ersten Teil der Saison zu blicken. Und so ist es in der Bezirksliga für den Geisecker SV gelaufen.

Schwerte

, 19.12.2019, 18:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zahlen und Fakten

Nach 17 Spielen steht der Geisecker SV mit 38 Punkten (zwölf Siege, zwei Unentschieden, drei Niederlagen) auf dem dritten Tabellenplatz.

Der Saisonverlauf

Die Saison der „Kleeblätter“ ist bisher eine Erfolgsgeschichte. Erstmals seit Jahren konnte man einen Fehlstart vermeiden. Nach zwei Siegen zum Auftakt folgte die erste Niederlage gegen TSK Hohenlimburg (1:2). Dann legten die Rot-Weißen eine Serie von sieben Siegen und zwei Remis hin. Dabei ließen sich die „Kleeblätter“ sportlich auch nicht vom tragischen Tod ihres Vorsitzenden Martin Gläser und einem Spielabbruch wegen einer schweren Verletzung eines Letmather Akteurs aus der Bahn werfen.

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Erst die beiden Spitzenteams von Rot-Weiß Lüdenscheid (0:4) und SC Berchum/Garenfeld (0:1) konnten Geisecke kurzfristig stoppen. Zum Jahresausklang legte Geisecke aber noch einmal drei Siege mit 15:2-Toren hin. Damit liegt der Bezirksliga-Dino und Vorjahresneunte nur vier bzw. einen Punkt hinter den beiden Topteams.

Die Torjäger

Mit Rückkehrer Florian Kliegel (vom VfL Schwerte) hat sich ein Geisecker Akteur mit zwölf Treffern in der Spitzengruppe der Liga-Torjäger eingenistet. Die Geisecker sind aber in Sachen Tore erzielen breit aufgestellt. Julian Hüser (6 Tore), Lukas Schäfer (5) sowie das Trio Florian Ruß, Patrick Filla und Gökhan Hizarci mit jeweils vier Toren zeigten sich ebenfalls treffsicher. Insgesamt erzielte Geisecke 50 Treffer.

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Das sagt der Trainer

„Mit der Hinrunde bin ich total zufrieden. Mit der Punktausbeute und auch so wie wir gespielt haben, stehen wir zu Recht auf dem dritten Platz“, meint Thomas Wotzlawski. Einzig gegen Schwelm habe man „den Papst in der Tasche gehabt“. Die Mannschaft sei stabil durch die erste Serie gekommen und auch Verletzungen konnte Geisecke immer wieder aus den eigenen Reihen kompensieren.

„Die vier Spieler aus der Jugend sind eingeschlagen und haben ihre Spielanteile erhalten. Die Alten haben ihre Leistung abgerufen“, erzählt Wotzlawski. Auch die Trainingsbeteiligung mit durchschnittlich 18 Spielern sei gut gewesen, da könne man nachhaltig arbeiten.

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Die Anzahl der Gegentreffer war lange Jahre ein Problem in Geisecke. In dieser Saison stehen erst 20 Gegentore zu Buche. „Wir haben unser System umgestellt und auch schon in der letzten Rückrunde Fortschritte gemacht. Wir haben unser System 3-5-2 gefunden“, berichtet der Coach. Wotzlawski blickt auch bereits nach vorne. „Das große Ziel ist es, diese Serie in der Rückrunde zu bestätigen“, so Wotzawski. Denn nach unten, aber auch nach oben sei alles möglich. Der SC Berchum/ Garenfeld liegt jedenfalls nur einen Zähler voraus. Und auch die Spitzenteams müssen ihre Leistung ja erst noch bestätigen.

Kommen und Gehen

Mit zwei jungen Neuzugängen geht der Geisecker SV ins Fußballjahr 2020. Trainersohn Tom Wotzlawski kommt aus der A-Jugend des ASC 09 Dortmund, während Tommaso Loto von der Spielvereinigung Hagen 11 den Weg zu den „Kleeblättern“ gefunden hat. Thomas Redel, Sportlicher Leiter der „Kleeblätter“, freut sich über die beiden Mittelfeldspieler: „Mit den beiden gehen wir unseren Weg weiter, auf junge Leute zu setzen.“

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Zudem gab Redel kürzlich bekannt, dass der Verein die Zusammenarbeit mit Thomas Wotzlawski und seinem Trainerteam verlängert hat. Wotzlawski geht dann in sein fünftes Trainerjahr am Buschkampweg. Auch die Co-Trainer Dirk Goldschmidt und Mathis Leuer sowie Torwarttrainer Jörg Scharf bleiben weiterhin an Bord.

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