Team-Check zur Winterpause: Wenn doch nur die beiden Dezember-Spiele nicht gewesen wären

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Die Amateurfußballer haben sich in die Winterpause verabschiedet – Anlass genug, auf den ersten Teil der Saison zu blicken. Und so ist es für Bezirksligist SC Berchum/Garenfeld gelaufen.

Schwerte

, 29.12.2019, 18:28 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zahlen und Fakten

Nach 17 Spielen steht der SC Berchum/Garenfeld mit 39 Punkten (zwölf Siege, drei Unentschieden, zwei Niederlagen) auf dem zweiten Tabellenplatz.

Der Saisonverlauf

Wenn doch nur die letzten beiden Spiele vor der Winterpause nicht gewesen wären... Nach einer Hinrunde ohne Niederlage, in denen lediglich die drei Partien in Lüdenscheid (3:3), gegen Kalthof (3:3) und in Schwelm (1:1) am ersten, dritten und achten Spieltag nicht gewonnen wurden, folgten im Dezember das unglücklich verlorene Topspiel gegen Rot-Weiß Lüdenscheid (1:2 nach 1:0-Führung bis zur 88. Minute) und das hochgradig überraschende 0:2 in Hennen zum Jahresabschluss.

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Somit überwintern die Berchum/Garenfelder mit drei Punkten Rückstand auf die Lüdenscheider, die aber auch noch ein Nachholspiel zu absolvieren haben.

Die Torjäger

Nicolas Külpmann, der vor der Saison nach seinem Intermezzo beim Oberligisten Westfalia Rhynern an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist, liegt mit zwölf Saisontoren auf Rang fünf der Torjägerliste der Bezirksliga 6. Immerhin neunmal hat Marcel Grzondziel getroffen, obwohl er verletzungsbedingt nur auf zehn Saisoneinsätze kommt.

Das sagt der Trainer

„Ob die letzten beiden Spiele des Jahres den guten Eindruck trüben? Natürlich nicht!“ Fabian Kampmann, der zu Saisonbeginn als Nachfolger von Dieter Iske seine erste Trainerstation im Seniorenbereich angetreten hat, betont die positive Entwicklung der Mannschaft, die er unabhängig von Ergebnissen und Tabellenplätzen erkennt.

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Kampmann weiter: „Wenn diese Entwicklung so weitergeht, können wir vielleicht zur nächsten Saison richtig angreifen. Insgesamt halte ich aber nichts davon, die Ziele an irgendwelchen Tabellenplätzen festzumachen. Dafür ist das Ganze viel zu schnelllebig. Vielleicht brechen dir am Ende der Saison drei Spieler weg, die es in höheren Logen versuchen wollen – und dann?“

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Für das Titelrennen der laufenden Saison sieht der Trainer den SC nur noch in einer Außenseiterrolle. „Natürlich ist das Ding noch nicht gelaufen. Aber ich rechne damit, dass Lüdenscheid es durchzieht – die haben schon eine richtig gute Mannschaft“, meint der Coach.

Kommen und Gehen

Mit Tim Böckenförde hat sich ein Leistungsträger im September zum Studieren nach Bulgarien verabschiedet, ansonsten hat sich der Kader im Verlaufe der bisherigen Saison nicht verändert.

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Nach der Winterpause ist aber Georgios Ntontos nicht mehr dabei, der sich dem A-Ligisten FC Hellas Makedonikos angeschlossen hat. Neuzugänge in der Winterpause sucht man beim SC Berchum/Garenfeld – zumindest bis jetzt – vergeblich.

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