Tennissaison soll weitergehen - aber mit einer gravierenden Änderung

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Das Ziel des Westfälischen Tennisverbandes (WTV) ist es nach wie vor, die Wintersaison 2020/21 durchzuziehen. Allerdings hat der Verband eine Änderung beschlossen, die alle Vereine betrifft.

Westfalen

, 06.11.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon die Meisterschaftssaison im Sommer dieses Jahres war für die westfälischen Tennismannschaften keine Spielzeit wie jede andere. Der Westfälische Tennisverband (WTV) hatte sie als Übergangssaison deklariert - mit Blick auf das Corona-Virus war es den Vereinen freigestellt, ihre Mannschaften in den Spielbetrieb zu schicken oder sie pausieren zu lassen. Die Abstiegsregelung wurde ausgesetzt.

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Für die aktuelle Wintersaison hatten die WTV-Verantwortlichen geplant, zu einem ganz normalen Saisonmodus zurückzukehren. Dieser Plan lässt sich nach dem beschlossenen Sport-Lockdown für den Monat November jedoch offenbar nicht mehr aufrecht erhalten.

Es wird ohne Auf- und Abstieg gespielt

Das heißt nicht, dass die Saison ad acta gelegt werden soll. Aber, so schreibt es der WTV auf seiner Homepage: „Schon jetzt ist klar, dass alle angesetzten Partien im November gestrichen und nicht nachgeholt werden. Die Saison soll ab dem Zeitpunkt starten, wenn es von der Landesregierung wieder erlaubt ist. Es wird dann ohne Auf- und Abstieg gespielt.“

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Elmar Schlüter, beim WTV als Vizepräsident zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, erläutert das Vorgehen des Verbandes. Viele Hallenbetreiber hätten signalisiert, aus Kapazitätsgründen keine Alternativtermine für die nicht stattfindenden November-Partien anbieten zu können.

Andererseits wolle man aber die Saison nicht komplett absagen, so Schlüter. Wie im Sommer, steht es den Mannschaften aber frei, ob sie weiterspielen oder nicht. „Ein Zurückziehen ist ohne Strafe möglich“, sagt Schlüter.

Lösungen für Tennis ab dem 1. Dezember

So hofft der Verband also nach wie vor darauf, die Saison 2020/21 über die Bühne bringen zu können. Denn auf der Homepage heißt es weiter: „Der WTV arbeitet mit Hochdruck daran, der Politik Lösungen anzubieten, wie es mit einem verantwortungsvollen Tennisspielen ab dem 1. Dezember weitergehen kann.“

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Damit liegt der westfälische Verband auf einer Linie mit dem Deutschen Tennisbund (DTB). Dieser fordert von den politischen Entscheidungsträgern, „dass Tennis als Individualsportart bundesweit zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand pro Platz in der Halle und im Freien erlaubt sein sollte.“

Keine bundesweit einheitliche Regelung

Eine bundesweit einheitliche Regelung gibt es bisher nicht. So sind die Tennishallen im November nur in NRW sowie in Rheinland-Pfalz, Hamburg und nun auch Hessen komplett geschlossen. In den anderen Bundesländern darf dagegen unter Einschränkungen (nur Einzel und Doppel mit Spielern aus maximal zwei Haushalten) das Racket geschwungen werden.

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