VfL Schwerte mit Rückenwind zum ASC - Geisecker Schockstarre

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VfL Schwerte und Geisecker SV – zwei Bezirksligisten und zwei Stimmungslagen, wie sie nach zwei Spieltagen unterschiedlicher kaum sein könnten.

Schwerte

, 14.09.2020, 18:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am kommenden Sonntag treffen die beiden Lokalrivalen zum ersten Schwerter Derby der Saison in Geisecke aufeinander.

Der VfL hat zuvor aber noch eine andere Aufgabe zu erledigen. Die Blau-Weißen sind heute Abend bei der Zweitvertretung des ASC 09 Dortmund zu Gast. Um 19.30 Uhr wird auf dem Kunstrasenplatz an der Schweizer Allee das Spiel nachgeholt, das am ersten Spieltag wegen eines Corona-Verdachtfalls im Umfeld des VfL ausgefallen war.

Der Austragung steht nichts im Wege

Das Testergebnis, das vor gut einer Woche nicht rechtzeitig vorgelegen hatte, hat sich längst als negativ herausgestellt – der Austragung des Nachholspiels steht also nichts im Wege.

Die Schwerter fahren mit dem Rückenwind des 1:0-Erfolgs gegen den VfR Sölde nach Aplerbeck – ein Erfolg, nach dem sich VfL-Trainer Dominik Buchwald in seiner vor der Saison geäußerten Einschätzung bestätigt sieht: „Ich halte diese Liga für sehr ausgeglichen. Wir werden um jeden Punkt hart fighten müssen. Aber mit einer Teamleistung, wie wir sie gegen Sölde gebracht haben, werden wir auch in keinem Spiel chancenlos sein“, meint der VfL-Coach.

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Sträter und Moldenhauer kehren zurück

Die beiden Neuzugänge Elias Sträter und Mark Moldenhauer, die am Samstag gegen Sölde gefehlt hatten, kehren in den Kader zurück. Dagegen fallen die langzeitverletzten Lars Maron und David Sprungk sowie auch der ebenfalls verletzte Justin Leyk aus.

Julian Boethin (re.) war gegen Königsborn in einer schwachen Geisecker Mannschaft noch einer der stärkeren Spieler.

Julian Boethin (re.) war gegen Königsborn in einer schwachen Geisecker Mannschaft noch einer der stärkeren Spieler. © Bernd Paulitschke

An das fünf Tage später stattfindende Derby in Geisecke denke man im Lager des VfL noch nicht, sagte Trainer Buchwald am Montag – offenbar im Gegensatz zu seinem Geisecker Kollegen Thomas Wotzlawski. „Wenn wir so auftreten wie heute, brauchen wir gar nicht erst zum VfL zu fahren“, meinte der total frustrierte Coach der „Kleeblätter“ – die 1:7-Pleite gegen den Königsborner SV im ersten Heimspiel der Saison hat Spuren hinterlassen.

Auch noch am Tag danach. Er stehe immer noch unter Schock, ließ Wotzlawski gestern verlauten – mehr nicht.

Die zweite Halbzeit nahezu regungslos verfolgt

Äußerlich nahezu regungslos hatte er tags zuvor in der zweiten Halbzeit das unzureichende Treiben seiner Elf gegen die starke Mannschaft von Andi Feiler (früher VfL Schwerte) verfolgt.

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Nach dem 0:2 in Sölde eine Woche zuvor ist der Fehlstart des Teams vom Buschkampweg perfekt. Mit 1:9-Toren und null Punkten haben die Geisecker die Rote Laterne in der Hand – nach zwei von 30 Spielen ist das aber noch kein Grund zur Panik.

Und neu ist ein solcher Fehlstart für die „Kleeblätter“ auch nicht. In den beiden Saisons vor der aus Geisecker Sicht so erfreulich verlaufenen Abbruch-Spielzeit 2019/20 war die Wotzlawski-Elf sogar mit jeweils drei Niederlagen am Stück gestartet. Aber so weit ist es ja diesmal noch nicht.

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