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VfL Schwerte und Geisecker SV verabschieden sich von ihrem Heimpublikum

Fußball-Bezirksliga

Der VfL Schwerte hat noch Chancen, bestes Rückrundenteam der Liga zu werden. Allerdings schmerzt die Verletzung ihres Topspielers: Alexander Bahr hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen.

Schwerte

, 17.05.2019 / Lesedauer: 3 min
VfL Schwerte und Geisecker SV verabschieden sich von ihrem Heimpublikum

Youngster Julian Boethin (re.) und der Geisecker SV stehen am Sonntag gegen den SV Deilinghofen-Sundwig vor dem letzten Heimspiel der Saison. Tim Böckenförde und der SC Berchum/Garenfeld haben dagegen spielfrei. © Manuela Schwerte

Die Abstiegsfrage in der Bezirksliga 6 ist zwei Spieltage vor Saisonschluss noch nicht geklärt. Sicher ist aber: Von den heimischen Teams muss niemand eine Klasse tiefer. Trotzdem sind am vorletzten Spieltag mit dem VfL Schwerte und dem Geisecker SV zwei Mannschaften in den Abstiegskampf involviert. Denn ihren jeweiligen Gegnern steht das Wasser bis zum Hals.

VfL Schwerte - TuS Grünenbaum (Sonntag, 15.15 Uhr, Sportplatz Schützenhof, Schützenstraße)

Eine ganz bittere Nachricht kommt vor dem letzten Heimspiel vom Schützenhof: Wie befürchtet, hat sich die Knieverletzung, die sich Alexander Bahr am vergangenen Sonntag zugezogen hat, als Kreuzbandriss herausgestellt.

Doch auch ohne seinen Topspieler haben die Schwerter, die die Saison aller Voraussicht nach als Tabellenvierter abschließen werden, noch Ziele. Denn nur allzu gerne würde sich der scheidende Jörg Silberbach als Trainer der besten Rückrundenmannschaft vom Schützenhof verabschieden. Dazu muss gegen Grünenbaum ein Sieg her und eine Woche später bei Rot-Weiß Lüdenscheid auch. Die Rot-Weißen führen das Rückrunden-Ranking derzeit an.

Geisecker SV - SV Deilinghofen-Sundwig (Sonntag, 15.15 Uhr, KS-Logistic-Sportanlage, Buschkampweg)

Ebenso wie der VfL wollen sich auch die Geisecker nicht nachsagen lassen, aktiv in den Abstiegskampf einzugreifen. Mit anderen Worten: Gegen das Schlusslicht Deilinghofen-Sundwig soll am Sonntag ebenso ein Sieg her wie eine Woche später beim Vorletzten in Grünenbaum. „Und dass man sich mit einem Sieg vom Heimpublikum verabschieden will, versteht sich ja wohl von selbst, sagt Trainer Thomas Wotzlawski.

Möglicherweise kommt es bei den „Kleeblättern“ zu einer Premiere: „Wenn im Abschlusstraining nichts mehr passiert, kann ich zum ersten Mal in dieser Saison zweimal hintereinander mit derselben Dreierkette spielen lassen“, sagte der Coach am Freitagnachmittag. Routinier Nico Gerl, Youngster Julian Boethin und Alexander Heinz haben beim 1:0-Sieg in Garenfeld einen richtig guten Job gemacht und sollen dies auch am Sonntag wieder tun.

Für Heinz wird es übrigens das letzte Heimspiel im Geisecker Dress sein. Er will kürzertreten und wechselt zur neuen Saison zum A-Ligisten SF Brackel 61, der vom Ex-Westhofener Michael Kalwa trainiert wird.

Blau-Weiß Voerde - ETuS/DJK Schwerte (Sonntag, 15 Uhr, Rasenplatz Tanneneck, Helkenberger Weg, 58256 Ennepetal)

Seit dem vergangenen Sonntag ist es amtlich, dass der ETuS/DJK Schwerte auch in der nächsten Saison um Bezirksliga-Punkte spielen wird. Dass nun vor dem Spiel beim Tabellensiebten in Voerde bei den „Östlichen“ ein bisschen die Luft raus zu sein scheint, ist deshalb verständlich. Trainer André Haberschuss wird aus privaten Gründen nicht an der Seitenlinie stehen. „Wenn es noch um etwas gegangen wäre, würde ich zum Spiel kommen“, so Haberschuss. So aber weiß er das Coaching bei Thomas Biller in guten Händen.

SpVg Hagen 11 - SC Hennen (Sonntag, 15 Uhr, Loheplatz, Lohestraße, 58093 Hagen)

In den vergangenen Wochen hatte Marvin Horn, der im Laufe der Saison als Interimstrainer bei der Bezirksliga-Mannschaft eingesprungen ist, der „Ersten“ den Vorrang vor seiner eigentlichen Mannschaft, der Hennener Drittvertretung, gegeben. Nun aber ist die „Erste“ gerettet, während die dritte Mannschaft der „Zebras“ noch im Rennen um den Aufstieg in die A-Liga vertreten ist.

So wird Horn erst ein paar Minuten nach dem Anstoß in Hagen sein, wo der Liga-Primus sein letztes Heimspiel der Saison unter das Motto „Abschied von der Asche“ gestellt hat. So kommen die Hennener in den „Genuss“ auf dem ungeliebten Untergrund des Loheplatzes zu spielen, der in Kürze bebaut wird.

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