VfL-Trainer bleibt auch nach dem 2:6 gelassen

Fußball-Landesliga 2

Mit dieser blutjungen Mannschaft muss der VfL Schwerte auch Lehrgeld bezahlen - das war Trainer Rüdiger Kürschners klar. Insofern bleibt der erfahrene Coach relativ gelassen - auch nach der 2:6-Packung beim SV Germania Salchendorf.

SCHWERTE

12.09.2011, 12:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bleibt er im VfL-Tor oder muss er rausrücken: Muhammed Acil?

Bleibt er im VfL-Tor oder muss er rausrücken: Muhammed Acil?

Zunächst lief noch alles nach Plan für die Blau-Weißen, die durch Vosbecks Freistoßtor an Freund und Feind vorbei früh in Führung gingen. "Eigentlich hätte jetzt der Gegner öffnen und wir aus einer gesicherten Abwehr spielen müssen", erklärt der Coach. Aber von der Kompaktheit der beiden Heimspiele war der VfL in Salchendorf meilenweit entfernt. So drehten die Platzherren den Spieß um und gingen mit einer 2:1-Pausenführung in die Kabine - und das, obwohl die Schwerter ihrerseits einige richtig gute Einschussmöglichkeiten hatten. Die endgültige Vorentscheidung war mit dem Salchendorfer Tor zum 5:2 gefallen. Nicht einmal eine Stunde war da gespielt. Ein sechstes Gegentor folgte - Grund genug für Kürschners, um festzustellen, "dass wir auswärts einfach viel zu viele Tore kassieren."

Von einer gewissen Verunsicherung kann sich auch Torwart Muhammed Acil nicht freisprechen, der nach starker Saisonvorbereitung in den letzten beiden Spielen etwas "wackelte". Gut möglich, dass Kürschners für das kommende Spiel am Samstag bei der Zweitvertretung der Sportfreunde Siegen einen Wechsel zwischen den Pfosten vornehmen wird. "Prinzipiell hätte ich keine Bedenken, Joel Sczesny auch in so einem schwierigen Auswärtsspiel zu bringen. Wollen wir die Trainingswoche mal abwarten", so Kürschners - eine ruhige Woche, wie er meint.

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