VfL-Trainer Dominik Buchwald: „Den Gefallen hätte ich ihm gerne getan“

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An der Spitze der Bezirksliga scheint es auf einen Zweikampf zwischen den beiden punktgleichen Mannschaften des SC Berchum/Garenfeld und Rot-Weiß Lüdenscheid hinauszulaufen.

Schwerte

, 11.11.2019, 18:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Haupterkenntnis nach dem vorletzten Hinrundenspieltag der Fußball-Bezirksliga 6: An der Spitze scheint es auf einen Zweikampf zwischen dem SC Berchum/Garenfeld und Rot-Weiß Lüdenscheid hinauszulaufen. Mit sieben Zählern Vorsprung stehen die beiden punktgleichen Kontrahenten an der Spitze.

Spitzen-Duo im Gleichschritt zu 1:0-Siegen

Im Gleichschritt kamen die beiden Top-Teams der Liga zu 1:0-Auswärtssiegen – Berchum/Garenfeld im Lokalduell beim Geisecker SV, Lüdenscheid beim den VfL Schwerte. „Schade, ich hatte gehofft, dass Lüdenscheid auf dem Schützenhof Federn lässt“, gestand Berchum/Garenfelds Trainer Fabian Kampmann unmittelbar nach dem Sieg seiner Mannschaft in Geisecke.

„Den Gefallen hätte ich ihm gerne getan“, sagt VfL-Trainer Dominik Buchwald, der ein freundschaftliches Verhältnis zum Trainerkollegen Kampmann pflegt. „Man hat gesehen, dass wir an einem guten Tag auch für eine Spitzenmannschaft der Liga ein unangenehmer Gegner sein können“, durfte Buchwald feststellen. Dass sein Lüdenscheider Gegenüber Martin Rost nach dem Spiel gestand, er habe „in den letzten Minuten mehrfach tief durchgeatmet“, bestärkt den VfL-Coach in seiner Einschätzung. Zu etwas Zählbarem für die Blau-Weißen hat es dann letztlich aber doch nicht gereicht.

Stabile Defensivleistung des SC Berchum/Garenfeld

Aber auch Berchum/Garenfeld selbst musste bis zum Abpfiff um den Sieg bangen. Letztlich war es einer stabilen Defensivleistung zu verdanken, dass die Geisecker trotz einer engagierten Vorstellung kaum eine echte Ausgleichschancen herausspielten. So freute sich Kampmann über das dritte „zu Null“ in Folge. Seine Schützlinge haben nicht nur die meisten Tore der Liga geschossen (im Schnitt exakt vier pro Spiel), sondern mit erst zwölf Gegentoren gemeinsam mit Lüdenscheid auch die wenigsten Treffer kassiert.

Und die Geisecker? Mit nur einem Punkt aus den vergangenen drei Spielen mussten die „Kleeblätter“ den Kontakt nach ganz oben abreißen lassen. Ein Drama ist das aus Geisecker Sicht aber keineswegs, erst recht nicht angesichts der starken Gegner. So schön es war, ganz oben zu stehen, so hat doch niemand in Geisecke die Erwartungshaltung gehabt, dass die Tabellenführung zum Dauerzustand wird.

Direkter Vergleich zum Rückrundenauftakt

In Garenfeld und Lüdenscheid sieht das wohl anders aus. Schon zum Rückrundenauftakt am 1. Dezember treffen die beiden Topteams übrigens im direkten Vergleich aufeinander. Vorher müssen die Berchum/Garenfelder aber am Sonntag noch die Hürde VfL Schwerte überspringen – jenen VfL Schwerte, der nach den Lüdenscheidern ganz sicher auch die andere Topmannschaft der Liga ärgern will. Trotz des freundschaftlichen Verhältnisses der beiden Trainer.

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