Villigst-Ergste lässt sich nicht stoppen – Die Ergebnisse

Handball

Revanche geglückt. Die HVE Villigst-Ergste bezwang den TS Evingsen mit 36:28 und revanchierte sich für die bisher einzige Niederlage der Saison aus dem Hinspiel. Mit einer deutlichen 26:36-Niederlage kehrte derweil die HSG Schwerte-Westhofen vom Gastspiel beim TuS Westfalia Hombruch heim.

SCHWERTE

, 12.03.2017, 22:07 Uhr / Lesedauer: 3 min
Alexander Hänel, hier beim Wurf, kam mit der HVE Villigst-Ergste gegen den TS Evingsen zu einem sicheren Erfolg.

Alexander Hänel, hier beim Wurf, kam mit der HVE Villigst-Ergste gegen den TS Evingsen zu einem sicheren Erfolg.

Handball, Herren Landesliga TuS Westfalia Hombruch - HSG Schwerte-Westhofen

Niklas Linnemann warf sein Team zwar mit 1:0 in Front, doch dies sollte die einzige Führung für die HSG im Spiel bleiben. Es war in der ersten Halbzeit ein relativ offenes Spiel. Der Aufstiegsaspirant aus Hombruch war nur effektiver in der Torausbeute. So stand es nach knapp elf Minuten 9:4 für die Gastgeber. Die HSG tat sich schwer gegen die Abwehr und Hombruch behielt den Vorsprung. In der 21. Minute hatte dann der Gast die Chance zu verkürzen. Erst wurde ein Gegenstoß vergeben und anschließend verwarf Nico Paukstadt, der bis dahin bereits viermal erfolgreich von Punkt war, einen Siebenmeter.

Hombruch zog auf 16:10 davon. Kurz vor der Pausensirene waren Niklas Heidemann und Nico Paukmann noch erfolgreich. So stand es zur Halbzeit 12:16 aus der Sicht der Schwerter.

Die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte bestimmten die Gastgeber. „Da kam Hombruch mit voller Wucht aus der Kabine“, so HSG-Coach Kai Henning. Der Rückstand wuchs weiter an und die Dortmunder zogen auf acht Tore davon. Von da an lief die HSG dem Rückstand hinter her, ohne nochmal ernsthaft die Gastgeber in Gefahr zu bringen.

Hombruch zeigte, warum sie zurecht mit an der Tabellenspitze der Landesliga stehen. Am Ende stand eine Niederlage mit zehn Toren Unterschied für das Henning-Team zu buche.

Henning erkannte nach dem Spiel die Niederlage neidlos an: „Wir hätten noch zwei Stunden spielen können, gewonnen hätten wir nicht mehr. Hombruch hat einfach eine Qualität und ist auf der Bank gut besetzt. Die Niederlage ist zwar vier bis fünf Tore zu hoch ausgefallen, aber Westfalia hat zurecht gewonnen.“ 

Frauen Verbandsliga HSG Schwerte-Westhofen - HTV Sundwig-Westig 28:22 (16:10)

Die HSG Schwerte/Westhofen siegt gegen den abstiegsbedrohten HTV Sundwig-Westig mit 28:22. Die Schwerter taten sich zu Beginn des Spiels schwerer als erwartet. In den ersten zehn Minuten hielt Sundwig-Westig gut dagegen und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Die HSG führte, doch die Gäste konnten immer wieder ausgleichen.

Nach der Anfangsphase stand die Abwehrreihe besser und der Gastgeber konnte sich mit drei Toren absetzen. Nach und nach bauten sie ihren Vorsprung aus und so ging es mit einer beruhigenden 16:10-Führung in die Pause. Die Zuschauer sahen in der zweiten Halbzeit einen etwas verschlafenen Beginn der HSG-Damen. Es dauerte fast sieben Minuten, bis Lea Tietz den Torreigen für die Gastgeber wieder eröffnete. Bis dahin hatten die Gäste allerdings auch erst zwei Tore erzielen können, so blieb der Vorsprung erstmal komfortabel. In der Folge konnten die Schwerter ihre Führung ausbauen. Die beiden besten Torschützen Lea Tietz und Sally Unger erhöhten weiter für die HSG.

Die Gegenwehr bei den Sauerländerinnen war gebrochen und fünfzehn Minuten vor dem Ende stand es 23:15. In der Schlussviertelstunde verwaltete die HSG das Ergebnis. Sundwig-Westig konnte zwar nochmal verkürzen, aber ernsthaft geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr. Fünf Minuten vor dem Ende erzielte Lea Tietz ihren sechsten Treffer und damit das letzte Tor für die HSG. Am Ende hieß es 28:22 für die Schwerter Spielgemeinschaft. Schwerte/Westhofen bleibt mit diesem Sieg weiter Dritter in der Tabelle.

TEAM UND TORE Schwerte/Westhofen: Patricia Lemke, Erva Aydin - Cynthia Matzat (1), Lea Tietz (6), Julia Ullrich, Darlyn Schulte, Katharina Petri (1), Devina Dahms (5), Lea Schäfer, Leonie Schmitz (4), Lara Tietz (2), Jana Ullrich (4/3), Sally Unger (5/1).

Bezirksliga HVE Villigst-Ergste - TS Evingsen 36:28 (18:15)

Die HVE wollte vor knapp 200 Zuschauern von Beginn an zeigen, dass die Niederlage aus dem Hinspiel nur ein Ausrutscher war. Schnell ging man mit 4:0 in Führung. Hinter einer guten Abwehr stand ein sicherer Torwart Lukas Daszkiewicz, der seinen Kasten dicht hielt. Erst nach sieben Minuten musste er das erste Mal hinter sich greifen. Von diesem Zeitpunkt war es ein recht ausgeglichenes Spiel. Der Gastgeber konnte sich nie mit mehr als drei Toren absetzen.

Nach knapp 15 Minuten kam der Tempo-Handball der Gastgeber ein wenig ins Stocken. Ungenaue Abschlüsse und Fehlwürfe waren die Folge, Jonas Mag und Nils Stange vergaben zudem zwei Strafwürfe. Der abstiegsbedrohte Gast hatte die Chance zum Ausgleich. Doch die Hereinnahme von Philipp Koch brachte wieder mehr Struktur ins Spiel. Koch erzielte zwei schnelle Tore und setzte seine Mitspieler gut in Szene. So ging die HVE mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause.

Die zweite Hälfte verlief zu Beginn ähnlich wie die erste Halbzeit. Die HVE legte immer wieder vor, doch der Gast ließ sich nicht so richtig abschütteln. Als die Evingser auf ein Tor verkürzen konnte, hielt Keeper Daszkiewicz zwei Siebenmeter(44.). Von diesem Zeitpunkt wurde es eine klare Angelegenheit für den Tabellenführer. Villigst-Ergste spielte weiter mit hohen Tempo nach vorne, Evingsen hatte dem nichts mehr entgegen zu setzen. So vergrößerten sie den Vorsprung Tor um Tor und siegten am Ende ungefährdet. Kapitän Hendrik Hollatz war es dann vorbehalten den letzten Treffer zum 36:28-Sieg zu erzielen.

Trainer Dirk Mimberg zeigte sich nach dem Spiel auch sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „ Wir haben meiner Meinung nach verdient gewonnen. Von Beginn an haben wir den Ton angegeben. Es war eine rundum gelungene Sache.“

TEAM Villigst-Ergste: Lukas Daszkiewicz - Jonas Mag, Nils Stange, Fabian Bleigel, Alexander Hänel, Moritz Dommermuth, Philipp Koch, Louis Marquis, Hendrik Hollatz, Maximilian Hänel, Johannes Stolina, Robert Stelzer, Felix Ständker.

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