Volleyball-Nachwuchs vom VV Schwerte nimmt nächste Hürde zur „Westdeutschen“

Volleyball

Die weibliche U20 des VV Schwerte erreicht die „Quali B“ auf dem Weg zur „Westdeutschen“. Die U16 feiert einen weiteren Sieg in der NRW-Liga.

Schwerte

17.01.2019, 14:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Abklatschen konnte die weibliche U20 des VV Schwerte am Samstag, die nächste Runde ist erreicht.

Abklatschen konnte die weibliche U20 des VV Schwerte am Samstag, die nächste Runde ist erreicht. © Bernd Paulitschke

Mit zwei Siegen und einer 1:2- Niederlage setzte sich die weibliche U20 des VV Schwerte am Samstag in die Quali A zur Westdeutschen Meisterschaft durch. Der VVS, der sich als Oberliga-Zweiter qualifizieren war, traf in der heimischen Alfred-Berg-Sporthalle auf die Mannschaften aus Gladbeck, Oelde und Aachen.

Weibliche U20 Quali A

VV Schwerte - TV Jahn Oelde 2:0 (25:19, 25:13)

Sehr viele kleine Eigenfehler führten dazu, dass der VVS in der Auftaktpartie zwar spielerisch dominierte, sich aber kaum absetzen konnte. So kam Oelde im ersten Satz auf 19 Punkte, weil die Schwerterinnen allein acht Aufgaben verschlugen. Im zweiten Satz sah es besser aus, obwohl die Eigenfehlerquote zu hoch blieb. Dennoch stand der erste Sieg zu Buche.

VV Schwerte - TV Gladbeck 2:0 (25:15, 25:11)

Im zweiten Spiel gegen Gladbeck agierten der VVS besser, dennoch rief er noch nicht sein ganzes Potenzial ab. Erst ab Mitte des ersten Satzes setzten sich die Gastgeber endgültig ab. Im zweiten Durchgang resignierte der Gegner plötzlich komplett, so entstand auf dem Feld kein Kampf mehr. Kurz und schmerzlos verlief der Satz – somit war der zweite 2:0-Sieg des Tages perfekt.

VV Schwerte - PTSV Aachen 1:2 (20:25, 25:23, 10:15)

Das letzte Spiel des Tages bot richtig Spannung. Beide Teams starteten furios in die Begegnung. Aachen, das in den zwei Spielen zuvor etwas experimentierte, spielte nun voll konzentriert und der VVS agierte mit viel Disziplin. Doch die Aachener Mädels waren einfach schneller und sicher in ihren Aktionen. Sie holten den ersten Satz verdient. Doch plötzlich produzierte Aachen reihenweise Aufstellungsfehler. Der VVS stellte zum dritten Mal in dieser Begegnung die Abwehrstrategie um, gewann die Oberhand und siegte knapp. So ging es in den Tiebreak, in dem der VVS schon 8:4 führte. Doch letztlich setzte sich Aachen noch mit 15:10 durch. „Ärgerlich, aber nicht ganz unerwartet. Wir sind weiter und das ist das Wichtigste“, so Trainer Oliynyk.

Schwerte: Pia Schmidt, Dana Niggermann, Lara Schulenburg, Vivi Imming, Frieda Gottschalk, Caro Becker, Sarah Müller, Lea-Marie Wannemacher, Lena Blumenstein, Michelle Strießbaum, Yvonne Bötzel.

NRW-Liga weibliche U16

TV Gladbeck - VV Schwerte 1:2 (20:25, 25:20, 13:15)

Bereits vor dem Spieltag stand für beide Teams die direkte Qualifikation zur Westdeutschen Meisterschaft fest, beide hatten erst eine Saisonniederlage hinnehmen müssen. Im ersten Satz zeigte der VVS das deutlich variablere Angriffsspiel und siegte nervenstark. Im zweiten Durchgang geriet Schwerte aber schnell in Rückstand und konnte diesen nicht mehr aufholen. Im Tiebreak setzte sich der VVS mit 6:1 ab und brachte den Sieg auch nach Hause. Damit hat die Truppe von Knut Powilleit mindestens Platz drei sicher. „Mit Blick auf die Westdeutsche müssen wir uns in einigen Bereichen sicher noch verbessern und wollen die Zeit bis dahin nutzen“, so der Trainer.

Schwerte: Zehra Kalayci, Hannah Mohr, Hannah Kapsa, Sophie Held, Laura Stoyke, Finya Röber, Lisa Kienitz, Kaja Kugel, Lilly Wulff.

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