VV Schwerte gegen SC Hennen: In Erwartung einer Partie auf Augenhöhe

Volleyball-Oberliga

Es ist Derbyzeit. Zum Lokalduell der Damen-Oberliga 2 erwartet der VV Schwerte als Tabellenvierter am Samstag den SC Hennen, der als Spitzenreiter in die Alfred-Berg-Sporthalle kommt.

Schwerte

, 01.02.2019 / Lesedauer: 3 min
VV Schwerte gegen SC Hennen: In Erwartung einer Partie auf Augenhöhe

Eine Szene aus dem umkämpften Hinspiel in Hennen mit den VVS-Angreiferinnen Felina Bönninger (Nummer 16) und Lisa Schulte-Schmale (re.). Die Schwerterinnen verloren die Partie in vier Sätzen.Paulitschke © Bernd Paulitschke

Und niemand behaupte, die Partie am Samstag um 19.30 Uhr in der Alfred-Berg-Sporthalle, Am Bohlgarten, sei ein Spiel wie jedes andere – dazu kennt man sich gegenseitig viel zu gut.

Wir haben alles Wissenswerte zum Derby zusammengetragen:

Die Ausgangslage: Der VV Schwerte erwartet als Tabellenvierter den Spitzenreiter aus Hennen. Von seinen zehn bisher absolvierten Saisonspielen hat der VVS sechs gewonnen und vier verloren. Mit den daraus resultierenden 17 Punkten liegen die Schwerterinnen schon zwölf Zähler hinter Hennen zurück – ein bisschen viel für den Geschmack der Anhänger des VV Schwerte. Die „Zebras“ führen das Klassement alleine an und haben all ihre zehn Partien gewonnen. Nur einmal, beim Tiebreak-Sieg in Ahaus, gab es nicht volle Punktausbeute von drei Zählern für die „Zebras“. In den anderen neun Partien hieß es am Schluss immer 3:1 oder 3:0 für den SC Hennen.

Die Formkurve: Beide Teams schwächelten im Vorfeld des Derbys. Während dies für Hennen mit dem glücklichen 3:1-Sieg beim Schlusslicht Blau-Weiß Aasee ohne tabellarische Folgen blieb, verließ der VV Schwerte beim Vorletzten in Bochum nach vier Sätzen als Verlierer die Halle.

Das Hinspiel: Am zweiten Spieltag gab es am 29. September 2018 einen 3:1-Sieg für Hennen. Der Spielverlauf war jedoch wesentlich knapper als es diese nackten Zahlen vermuten lassen, denn die Sätze drei und vier gewannen die „Zebras“ jeweils erst in der Verlängerung mit 27:25.

Die Stimmen der Trainer: „Allein schon wegen des Derby-Charakters sind wir top-motiviert. Aber man muss auch sagen, dass Hennen zurecht da oben steht – sie sind eindeutiger Favorit. Trotzdem hoffen wir, dass es wieder so enge Kiste wird wie im Hinspiel und dass wir mindestens einen Punkt holen können“, sagt VVS-Trainer Tobias Windscheif.

Hennens Coach Christoph Schulte meint: „Der VV Schwerte gehört zu den Spitzenmannschaften der Liga, auch wenn es für sie vielleicht zuletzt nicht so gut gelaufen ist. Umso mehr Engagement werden sie nun ins Derby legen. Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe. Das Spiel des vergangenen Samstags sollte für uns ein Warnsignal sein. Wir müssen in jedem Spiel zu hundert Prozent unser Leistungsvermögen abrufen, um die angepeilten Punkte zu holen. Das gilt natürlich auch für das Derby.“

Das Personal: Wie schon vor einer Woche in Bochum, muss der VV Schwerte ersatzgeschwächt antreten. Kapitänin Magdalena Stolz fällt auch für das Derby aus, auch Jennifer Fornol ist krank. Ein Fragzeichen setzte Trainer Windscheif am Freitag noch hinter den Einsatz der angeschlagenen Hauptangreiferin Janina Mester. Positiv aus Schwerter Sicht ist dagegen, dass Top-Talent Pia Mohr spielen kann.

Auf Hennener Seite gibt es keine Personalprobleme. Nele Bergmann und Sophie Hohoff spielen zunächst für die „Zweite“, die in Hagen gegen die VVS-Drittvertretung im Einsatz ist, und kommen nach diesem Spiel auf schnellstem Weg in die Alfred-Berg-Halle, um die Hennener Stammbesetzung zu ergänzen.

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