VV Schwerte steht vor einem Spiel mit Endspielcharakter

Volleyball-Oberliga

Paderborn und Gladbeck heißen die Reiseziele für das heimische Oberliga-Duo an diesem Samstag. Der drittletzte Spieltag steht auf dem Plan.

Schwerte

, 08.03.2019 / Lesedauer: 2 min
VV Schwerte steht vor einem Spiel mit Endspielcharakter

Mit Janina Mester (li.), hier gegen Ahaus am vergangenen Wochenende, muss der VV Schwerte in Paderborn-Sande auf eine seiner Hauptangreiferinnen verzichten. © Bernd Paulitschke

Für den VV Schwerte kommt es zum Vergleich mit einem Tabellennachbarn, während der SC Hennen mit der Favoritenrolle leben muss.

SG Sande/Paderborn - VV Schwerte (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Sande, Dirksfeld 43, 33106 Paderborn)

Der dritte Tabellenplatz berechtigt zwar am Ende der Saison nicht zu Relegationsspielen um den Aufstieg, trotzdem hat man im Lager des VV Schwerte vor ein paar Wochen das Erreichen dieses dritten Platzes als Saisonziel ausgerufen. In dieser Hinsicht wartet im Paderborner Ortsteil Sande eine Partie mit Endspielcharakter auf die Schwerterinnen, denn Gastgeber Sande steht mit einem Punkt Vorsprung vor dem VVS auf jenem dritten Platz.

„Der überzeugende Sieg des vergangenen Samstags dürfte uns Rückenwind geben. Wir wollen die volle Punktausbeute mitnehmen“, sagt Trainer Tobias Windscheif, der sich nicht allzu gerne an das Hinspiel erinnert. Seinerzeit verspielten die Schwerterinnen eine 2:0-Satzführung und verloren im Tiebreak. Ein solcher Spielverlauf soll sich nun nicht wiederholen, allerdings fallen mit Janina Mester, Lisa Menke und Alina Westerhoff drei Spielerinnen aus Studien- oder privaten Gründen aus.

Aus dem Kader der zweiten Mannschaft rückt Jana Zedler in die Mannschaft.

TV Gladbeck 2 - SC Hennen (Samstag, 17 Uhr, Arthur-Schirrmacher-Halle, Konrad-Adenauer-Allee, 45964 Gladbeck)

Wenn Christoph Schulte, Trainer des SC Hennen, von einem Sieg seiner Mannschaft in Gladbeck ausgeht, ist das keine überhebliche Aussage, sondern viel mehr eine realistische Beschreibung der Kräfteverhältnisse. Denn Hennen fährt als Tabellenzweiter zum Vorletzten. „Natürlich kann immer etwas passieren, wenn man es zu locker angeht. Aber ich denke, meine Mannschaft ist zu sehr geerdet, als dass ihr das passieren wird“, sagt Schulte.

Zudem ist es aus Sicht des Hennener Trainers noch lange nicht an der Zeit, die Saison schon abzuhaken. Drei Punkte liegt Hennen hinter Paderborn. „Wir wollen Spitzenreiter Paderborn im Nacken bleiben und wollen zur Stelle sein, falls sie sich einen Ausrutscher leisten“, so der Coach, der in Gladbeck seine Bestbesetzung ins Rennen schicken kann.

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