Weibliche U16 des VV Schwerte wird Vierter bei der Westdeutschen Meisterschaft

Volleyball

Die weibliche U16 des VV Schwerte hat ihr ambitioniertes Ziel, das Halbfinale, erreicht. Die U13-Mädels ringen Bayer Leverkusen in der Quali B nieder und fahren ebenfalls zur Westdeutschen.

Schwerte

von Jörg Krause

, 03.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Weibliche U16 des VV Schwerte wird Vierter bei der Westdeutschen Meisterschaft

Die weiblich U16 des VV Schwerte spielte sich bei der Westdeutschen Meisterschaft in Gevelsberg bis ins Halbfinale vor. © VV Schwerte

Ein hochemotionales und erfolgreiches Wochenende liegt hinter der weiblichen U16 des VV Schwerte. Die zwölf besten Teams trafen sich beim TV Eintracht Vogelsang, um den westdeutschen Meister 2019 zu ermitteln. Am Ende wurden die Schwerterinnen Vierte. Eine tolle Nachricht gab es dann noch von der weiblichen U13.

Weibliche U16

Den Halbfinaleinzug hatten sich die Schwerterinnen bei der „Westdeutschen“ zum Ziel gesetzt – ambitioniert, vor dem Hintergrund der Ansammlung von Kader- und Nationalspielerinnen in der Halle in Gevelsberg. In der der Gruppenphase traf der VVS auf den Oberligisten SV Burlo und den PTSV Aachen, einen Mitkonkurrenten aus der NRW Liga. In den ersten Ballwechseln gegen Burlo merkte man dem Team an, dass es sich erst an die Atmosphäre gewöhnen musste. Mitte des 1. Satzes gewann der VVS dann aber die Oberhand und holte beide Sätze mit 25:16. Da Aachen ebenfalls gegen den SV Burlo gewann, ging es gegen Aachen um den Gruppensieg. Der erste Satz war hart umkämpft. Trotz eines 18:24-Rückstands siegte der VVS nervenstark noch mit 27:25. Damit war der Widerstand gebrochen. 25:16 hieß es auch hier im zweiten Durchgang.

Im Viertelfinale traf man auf NRW-Ligist ASV Senden. Schwerte brachte seine Strategie durch und siegte sicher mit 25:13 und 25:11 – das Halbfinale war erreicht. Dort ging es gegen den Topfavoriten SV Blau-Weiß Aasee mit mehreren National- und WVV Kaderspielerinnen. Mit einer starken Leistung konnte der VVS überraschend den 1. Satz mit 25:22 für sich entscheiden. Dann aber drehte Aasee auf und zog mit 25:15 und 16:6 im Tiebreak ins Finale ein und holte auch den Titel. Das Spiel um Platz drei ging gegen RC Borken Hoxfeld mit 19:25 und 20:25 verloren. „Wir haben ein tolles Turnier gespielt. Man darf nicht vergessen, dass die vor uns platzierten Teams mit Spielerinnen aus Auswahlmannschaften agieren, die in ihren Vereinen im Damenbereich zum Teil in der Oberliga spielen“, meinte Trainer Knut Powilleit.

Schwerte: Hannah Heintz, Sophie Held, Kaja Kugel, Hannah Mohr, Hannah Kapsa, Laura Stoyke, Lilly Wulff, Finja Röber , Lisa Kienitz, Zehra Kalayci.

Weibliche U13

Eine faustdicke Überraschung hatte die weibliche U13 des VVS noch parat. Die Schwerter Mädels erspielten sich bei der Quali B zur Westdeutschen Meisterschaft einen zweiten Platz und qualifizierten sich somit für die Endrunde in Aachen.

Die Gegner hießen DJK SF Datteln und TSV Bayer Leverkusen. Gegen Datteln zeigten der VVS vor allem im 1. Satz viele schöne Szenen, doch am Ende hatte Datteln mit 25:23 die Nase vorn. Im zweiten Satz blieb man allerdings mit 9:25 chancenlos. Und so ging es gegen Leverkusen für die VVS-Mädels um alles – ein Sieg musste unbedingt her. Bayer holte den ersten Satz mit 25:22, im zweiten Satzbehielten die Schwerterinnen mit 26:24 knapp die Oberhand. Der Tiebreak war ein purer Krimi – allerdings mit Happy End. Die letzten Minuten des Spiels dauerten für Betreuer und Fans ewig, doch die Schwerter Mädels gewann mit 16:14. Der VVS belegte den zweiten Platz und qualifizierte sich somit für die Westdeutsche Meisterschaften am 4./5. Mai in Aachen.

„Wir waren heute aufgrund von Krankheiten und Verletzungen stark gehandicapt. Wir haben etwas geschafft, was sich zu Beginn der Saison keiner vorstellen konnte. Ich bin sehr stolz auf dieses Team“, so Trainer Oliynyk.

Schwerte: Clara Wulff, Lea Schwies, Aimee Koch, Inka Czub, Nala ter Schmitten.

Lesen Sie jetzt