Westfalenligisten warten auf Hennen und den VfL

Fußball: Kreispokal

Kurz vor Ostern ruft der Kreispokal. Mit dem Landesligisten SC Hennen und dem Bezirksligisten VfL Schwerte spielen am Mittwochabend zwei heimische Teams ums Weiterkommen - jeweils auf eigenem Platz, jeweils gegen höherklassige Gegner.

SCHWERTE

, 22.03.2016, 18:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kann mit dem Weiterkommen, nicht aber mit der Leistung seines Teams zufrieden sein: VfL-Trainer Jörg Silberbach (r.).

Kann mit dem Weiterkommen, nicht aber mit der Leistung seines Teams zufrieden sein: VfL-Trainer Jörg Silberbach (r.).

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Ein Lokalduell gegen einen klassenhöheren Gegner - man könnte auf den Gedanken kommen, beim SC Hennen fiebert man voller Vorfreude einem reizvollen Vergleich im Rahmen des Pokalwettbewerbs entgegen. Aber das Gegenteil ist der Fall: "Dieses Spiel passt nicht ins Konzept. Niemand sollte in Erwartung einer Pokalüberraschung zum Sportplatz kommen. Unser Fokus liegt absolut nicht auf diesem Spiel, sondern viel mehr auf dem Ostermontag, wenn wir zum Nachholspiel nach Bad Berleburg müssen", sagt Trainer Kevin Hines.

Ohnehin personell schon gebeutelt, sind mit Torben Ochs, Pascal Schepers und Dennis Burgio drei weitere Akteure mit Blessuren aus dem Spiel in Altenhof am vergangenen Sonntag hervorgegangen. So könne es nur um Schadensbegrenzung gehen, meint Kevin Hines: "Iserlohn steht in der Westfalenliga auf dem zweiten Platz und spielt eine richtig starke Saison. Für uns geht es nur darum, uns so teuer wie möglich zu verkaufen. Und bitte keine weiteren Verletzten", sagt Hines.

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Auch der VfL bekommt es mit einem Westfalenligisten zu tun und auch Jörg Silberbach macht den Anhängern der Blau-Weißen nicht allzu viel Hoffnung auf eine Pokal-Überraschung. "Ich bin kein Phantast. Ich denke nicht, dass unsere Mannschaft gefestigt genug ist, um Wickede zu gefährden", sagt der VfL-Coach.

Trotzdem sei das Spiel gegen den zwei Klassen höher spielenden Gegner für ihn "eine schöne Geschichte." Nicht daran teilhaben können die gesperrten Nicolas Ortiz und Fatih Yetimoglu. Zudem gebe es einige angeschlagene Spieler in seinem Team, so Silberbach.

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