Wirbel um den „Hallen-Spezi“ und eine nachträgliche Auszeichnung zum Spieler des Turniers

rnHallenfußball-Stadtmeisterschaft

Die Schwerter Hallenfußball-Stadtmeisterschaft liegt nun schon eine Woche zurück. Doch die Titelkämpfe wirken immer noch nach.

Schwerte

, 10.01.2020, 18:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wir erinnern uns an den späten Sonntagnachmittag in der Alfred-Berg-Sporthalle: Dominik Hollmann entschied als Torwart mit zwei knallharten Schüssen das Endspiel gegen den VfL Schwerte zugunsten des SC Berchum/Garenfeld und konnte auch sonst im Laufe des Turniers voll überzeugen.

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Bei den persönlichen Ehrungen ging Hollmann anschließend allerdings leer aus – zum besten Torwart kürten die Verantwortlichen des Stadtsportverbands den VfL-Keeper David Graudejus.

„Dem Turnier seinen Stempel aufgedrückt“

Doch am Donnerstag wurde der 28-jährige Berchum/Garenfelder Schlussmann nun doch noch ausgezeichnet. „Dominik hat dem Turnier am Ende seinen Stempel aufgedrückt und hat mit Sicherheit einen Preis verdient gehabt. Den wollten wir ihm, wenn auch verspätet, gerne überreichen“, sagt Dirk Lohse, der Herausgeber des Viktor-Sportmagazins.

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Als „Hallen-Spezi“ hatte Lohse im Rahmen der Siegerehrung am Sonntag den ETuS/DJK-Routinier Dennis Frohn ausgezeichnet, der als sechsfacher Torschütze im Feld überzeugte und am zweiten Tag als spielender Torwart sein Team auf Platz drei führte.

Verbaler Schlagabtausch im Internet

Dass Frohn diese Auszeichnung erhalten hatte, gefiel offenbar nicht jedem, was sich auch in einem verbalen Schlagabtausch im Internet äußerte, über dessen Heftigkeit man als Außenstehender nur den Kopf schütteln kann.

Frohn selbst war der ganze Wirbel ziemlich unangenehm. „Dass es so krasse Diskussionen wegen des Hallen-Spezis gibt und dass man dann so ein Fass aufmachen muss, finde ich echt traurig“, sagte der 34-Jährige, der sogar angeboten hatte, den Pokal zurückzugeben.

Das ist nun kein Thema mehr. Und weil sich nun auch Hollmann zurecht „Spieler des Turniers“ nennen darf, müssten doch eigentlich alle Wogen geglättet sein.

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