„Zebras“ noch nicht im Soll

Fußball-Landesliga

Der SC Hennen überwintert in der Fußball-Landesliga 2 auf einem Abstiegsplatz. Nach dem vorzeitigen Trainerwechsel wurde zumindest der Anschluss geschafft. Ein Rückblick auf die Hinrunde.

Hennen

, 13.12.2017, 18:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der SC Hennen beschwört das Wir-Gefühl. Mit sieben Punkten zum Abschluss haben die „Zebras“ zumindest den Anschluss geschafft. Der Klassenerhalt bleibt das Ziel.

Der SC Hennen beschwört das Wir-Gefühl. Mit sieben Punkten zum Abschluss haben die „Zebras“ zumindest den Anschluss geschafft. Der Klassenerhalt bleibt das Ziel. © Bernd Paulitschke

Nach einer schwierigen Saison 2016/17, die mit Platz elf endete, startete der SC Hennen optimistisch in die aktuelle Landesliga-Spielzeit. „Die Mannschaft ist zusammengewachsen und hat sich gefunden“, berichtete Trainer Kevin Hines nach einer siebenwöchigen Vorbereitung, in der es immerhin neun externe Neuzugänge zu integrieren galt. Aus dem Abstiegskampf wollte man sich diesmal möglichst heraushalten.

Es kam anders. Nach einer enttäuschenden Hinrunde, in der Hennen ganze 13 Punkte in 15 Spielen verbuchen konnte, findet man sich auf Rang 14 wieder – einem Abstiegsplatz. Dabei konnten die „Zebras“ nach dem Trainerwechsel zumindest aus den letzten vier Begegnungen noch sieben Zähler sammeln. Der plötzliche Wintereinbruch mit den Ausfällen der beiden ersten Rückrundenspieltage nahm ihnen die Chance, die Tabelle noch vor Weihnachten zu korrigieren.

Mit einem Heimrechttausch, initiiert vom FC Altenhof wegen der großen Kirmes in Wenden, begann der „ganze Rummel“ für den SC Hennen. So konnten die „Zebras“ mit drei Heimspielen in die Saison starten. Was als große Chance auf einen erfolgreichen Auftakt aussah, entpuppte sich als Anfang einer Misere. Gegen ein schwaches Team aus Altenhof gelang kein Treffer. Das 0:0 war wie eine Niederlage. Richtige Pleiten folgten mit jeweils 1:2 gegen den FSV Gerlingen und gegen den SV Hüsten 09.

Ein 1:1 beim Kreisrivalen BSV Menden und der 2:0-Heimerfolg gegen den TuS Erndtebrück 2 ließen die „Zebras“ scheinbar endlich in die Spur finden. Doch es folgten fünf Niederlagen und ein 0:0 gegen RW Hünsborn. Zuviel für Trainer Kevin Hines – der Verein zog nach dem 0:3 im Lokalderby gegen Borussia Dröschede die Reißleine.

Co-Trainer Marcel dos Santos übernahm zusammen mit Kamal Hafhaf das Zepter. „Der Druck ist von Beginn an stetig gestiegen. Wir haben einfach zu wenig Punkte geholt“, blickt Dos Santos auf die schwierige Phase zurück. Mit einem Remis und zwei Siegen zum Abschluss kehrte der Erfolg endlich ins Naturstadion zurück. „Alle sind wieder näher zusammengerückt. Man besinnt sich wieder auf die eigene Leistung, auch wenn wir teilweise bis zum Anschlag trainiert haben“, berichtet Dos Santos.

Damit steht für den SC Hennen in der Rückrunde noch ein hartes Stück Arbeit bevor. „Wir haben den Anschluss geschafft, aber wir dürfen nicht nachlassen“, weiß Marcel dos Santos. Mit vereinten Kräften soll dann der Klassenerhalt geschafft werden, damit der SC Hennen auch in der achten Saison weiter in der Landesliga spielen kann.

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