Zurück im Liga-Alltag: Nach dem Derby müssen VV Schwerte und SC Hennen auswärts ran

Volleyball-Oberliga

Spieltag eins nach dem Derby steht für die beiden Oberligisten auf dem Plan – jeweils auswärts und jeweils gegen eine zweite Mannschaft.

Schwerte

, 08.02.2019 / Lesedauer: 2 min
Zurück im Liga-Alltag: Nach dem Derby müssen VV Schwerte und SC Hennen auswärts ran

Nach dem direkten Vergleich am vergangenen Samstag gehen Kira Schäfer (li.), die in Gladbeck allerdings fehlen wird, und Elisabeth Becker mit dem VV Schwerte und dem SC Hennen am Samstag wieder getrennte Wege. © Bernd Paulitschke

TV Gladbeck 2 - VV Schwerte (Samstag, 15 Uhr, Artur-Schirrmacher-Halle, Konrad-Adenauer-Straße, 45964 Gladbeck)

Beim Tabellendrittletzten wird sich zeigen, wie die Schwerterinnen die Viersatz-Derbyniederlage gegen Hennen verkraftet haben. „Offenbar nicht so gut“, beantwortet Trainer Tobias Windscheif diese Frage schon vor dem Spiel. Damit spielt er auf die angespannte Personalsituation beim VVS an. Zwar rechnet Windscheif mit der Rückkehr der zuletzt schulterverletzten Janina Mester, doch Magdalena Stolz, Alina Westerhoff, Kira Schäfer, wahrscheinlich auch Frieda Gottschalk und vielleicht auch noch Lena Blumenstein fallen aus. „Es wird ziemlich eng“, sagt Windscheif, der mit Lisa Kienitz eine junge Zuspielerin aus der vierten Mannschaft (Bezirksliga) ins Aufgebot holt. „Es wird definitiv nicht leicht“, meint der Coach, „Gladbeck ist keine Mannschaft, die man im Vorbeigehen schlägt.“ Mit so vielen Ausfällen erst recht nicht.

RC Borken-Hoxfeld 2 - SC Hennen (Samstag, 17 Uhr, Sporthalle Burlo, Vennweg 3, 46325 Borken)

Hennens Trainer Christoph Schulte hat Respekt vor dem Tabellendritten. „Das ist eine junge Truppe, die technisch sehr gut ausgebildet ist“, sagt Schulte über den Gegner. Hinzu kommt, dass Hennen in der jüngeren Vergangenheit in Borken stets als Verlierer aus der Halle ging. „Es wird Zeit, dass sich das ändert“, meint Schulte – der Status als nach wie vor ungeschlagener Tabellenführer macht selbstbewusst.

Vom Oberliga-Stammkader fehlt am Samstag niemand. Auf Verstärkung aus der „Zweiten“ kann Schulte allerdings diesmal nicht zurückgreifen, sodass er mit zehn Spielerinnen auskommen muss bei dem Vorhaben, auch das zwölfte Saisonspiel siegreich zu gestalten.

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