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Zwei schmucklose HSG-Punkte / HVE feiert Vizemeisterschaft

Handball-Landesliga

Gegen den abstiegsbedrohten Letmather TV hat die HSG Schwerte/Westhofen ein unspektakuläres 23:19 eingefahren. Die HVE Villigst-Ergste steht nach starkem Auftritt als Vizemeister fest.

Schwerte

, 07.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Zwei schmucklose HSG-Punkte / HVE feiert Vizemeisterschaft

Rechtsaußen Tim Gurol steuerte zwei Tore für die HSG Schwerte/Westhofen zum 23:19-Heimsieg gegen den Letmather TV bei. © Paulitschke

HSG Schwerte/Westhofen - Letmather TV 23:19 (13:13)

Garant für den schmucklosen Heimsieg gegen den Ortsnachbarn war der Spieler mit der Nummer 11: Rückraumspieler Toni Mrcela bezwang vor allem in der ersten Halbzeit den Ex-Schwerter Jan Schulte im Letmather Tor ein ums andere Mal und hatte es am Ende auf zehn Feldtore gebracht.

Im ersten Spielabschnitt nahm die Partie in der FBG-Sporthalle einen kuriosen Verlauf. Die HSG begann sehr konzentriert und lag nach 22 Minuten mit 12:6 vorne, Mrcela hatte zu diesem Zeitpunkt schon siebenmal getroffen. Die restlichen Minuten bis zur Halbzeit aber konnten Trainer Mischa Quass ganz und gar nicht gefallen: Hier ein überhasteter Abschluss, da ein missratenes Kreisanspiel – und weil die Schwerter auch in der Abwehr die Zügel schleifen ließen, ging es mit einem 13:13-Unentschieden in die Pause.

Nach Wiederanpfiff gingen die kämpferisch auftretenden Gäste sogar mit 14:13 in Führung. Nun aber wollten die Spieler des Tabellendritten dann doch zeigen, wer Herr im Hause ist. Alexandr Denissov, Nico Paukstadt und zweimal Mrcela sorgten für eine 17:14-Führung (41.). Zu einem Leckerbissen wurde die Partie zwar auch danach nicht, doch immerhin schafften es die Schwerter, den Gegner auf Distanz zu halten und die beiden Punkte letztlich ungefährdet einzufahren. Das lag neben Mrcelas Treffsicherheit auch an einer deutlichen Steigerung nach der Pause im Defensivbereich – nur sechs Gegentore in der zweiten Halbzeit sind der zahlenmäßige Beleg dafür.

Schwerte/Westhofen: Daniel Evangelou, Mike Krüner - Tim Gurol (2), Nico Paukstadt (2), Alexandr Denissov (2), Tim Decker (2), Toni Mrcela (10), Peter Hengstenberg, Alexander Nickolay, Dominik Schreeck, Tim Schlütz (1), Dominik Thäsler (2), Niklas Linnemann (2), Christoph Kämper.

HVE Villigst-Ergste - TG Voerde 36:29 (18:14)

Das war stark! Das Duell mit der TG Voerde, nach Minuspunkten vor dem Spiel ärgster Verfolger im Kampf um Platz zwei, hat die HVE Villigst-Ergste am Samstagabend deutlich mit 36:29 für sich entschieden. Damit steht drei Spieltage vor Saisonschluss fest, dass die Villigst-Ergster die Landesligasaison hinter dem souveränen Tabellenführer und Verbandsliga-Aufsteiger Schwelm als Vizemeister beenden werden.

Gut tat der Erfolg allen HVE-Beteiligten auch, weil sie damit die 23:24-Hinspielniederlage halbwegs geraderücken konnten. „Wir haben richtig Gas gegeben und insgesamt ein gutes Spiel gemacht“, fasste Co-Trainer Oliver Neuhausen den Samstagabend in der Gänsewinkel-Sporthalle zusammen.

Neben der eigenen Leistung profitierten die HVE auch davon, dass die Voerder sich im Laufe der Partie zunehmend mit den Schiedsrichtern anlegten und deshalb mehrfach in Unterzahl auf dem Parkett standen.

Dass am Schluss ein solch deutlicher Heimsieg heraussprang, war in den Anfangsminuten noch nicht abzusehen. Denn Voerde erwischte den besseren Start und ging mit 4:1 in Führung. Doch die Villigst-Ergster brauchten nicht lange, um ihrerseits die die Führung zu übernehmen (7:6), die sie bis zum 18:14-Halbzeitstand auf vier Tore ausbauten.

In der ersten Hälfte des zweiten Spielabschnitts traten die Gastgeber noch mehr aufs Gaspedal und setzten sich auf zehn Tore ab (28:18). Ein Kantersieg wurde es dann letztlich aber nicht, denn in der Schlussphase erlaubte sich die HVE einen Durchhänger, den Voerde mit einem 5:0-Lauf nutzte, um auf 29:32 zu verkürzen. Jonas Mag per Siebenmeter, zweimal Robert Stelzer und Nils Stange mit dem Schlusspunkt zum 36:29 hatten aber die passende Antwort parat.

Villigst-Ergste: Lukas Daszkiewicz, Maurice Rolfsmeyer - Jonas Mag (9/6), Nils Stange (6), Fabian Bleigel (3), Moritz Dommermuth, Alexander Hänel (2), Marc Licha (1), Hendrik Hollatz, Louis Marquis (4), Jannis Mimberg (7/2), Felix Ständker, Robert Stelzer (2), Jan Speckmann (2).

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