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Zwischenspurts bringen HVE den 31:26-Sieg – HSG rettet Vorsprung ins Ziel

HANDBALL-LANDESLIGA

Einen souveränen Sieg konnte die HVE in Hohenlimburg verbuchen – und damit den Abstand zur Spitze verringern. Auch die HSG gewann ihr Spiel, musste am Ende allerdings noch etwas zittern.

24.02.2019 / Lesedauer: 3 min
Zwischenspurts bringen HVE den 31:26-Sieg – HSG rettet Vorsprung ins Ziel

Toni Mrcela ging gegen seinen Ex-Verein leer aus, durfte sich mit der HSG aber über zwei Punkte freuen. © Bernd Paulitschke

Das war souverän! Mit einem 31:26-Sieg kehrte die HVE Villigst-Ergste am Samstagabend vom Nachbarschaftsduell der Handball-Landesliga bei der HSG Hohenlimburg zurück.

Die HVE erwies sich im Laufe der Partie gleich mehrfach als Spezialist für Zwischenspurts, die die Basis für den Erfolg in der Hohenlimburger Rundturnhalle waren. So drehten die Gäste in der ersten Halbzeit einen 4:6-Rückstand in eine 9:6-Führung. Hohenlimburg kam dann zwar wieder auf 8:9 heran, doch die Mannschaft von Trainer Thorsten Stange konterte mit vier Toren in Folge zum 13:8 und ging dann auch mit einem komfortablen Vier-Tore-Vorsprung in die Pause (16:12).

Nach Wiederanpfiff erstickten die Villigst-Ergster jeglichen Ansatz einer Hohenlimburger Aufholjagd im Keim. Näher als drei Tore kamen die Gastgeber im Verlauf der zweiten Hälfte nicht mehr heran, was auch das Verdienst zweier HVE-Spieler war, die sonst nicht so viele Spielanteile haben: Jannik Lehmann auf Rechtsaußen und Robert Stelzer im rechten Rückraum trugen ihren Teil dazu bei, dass der HVE-Anhang nicht allzu sehr um die beiden Punkte zittern musste.

Ein weiterer Zwischenspurt ab der 53. Minute war es dann, der die letzten Zweifel am Erfolg des Tabellenzweiten beseitigte. Zweimal Lehmann und zweimal Fabian Bleigel machten aus dem 25:21-Vorsprung eine komfortable 29:21-Führung – die beiden Punkte waren im Sack. Darüber freute sich auch Trainer Stange, der „sehr zufrieden“ mit der Leistung seiner Mannschaft war.

Hinzu kommt, dass die HVE den Abstand zum Spitzenreiter auf fünf Punkte verringert hat. Denn Schwelm (28:28 in Voerde) ging zum ersten Mal in dieser Saison nicht als Sieger aus der Halle.

HSG Hohenlimburg - HVE Villigst-Ergste 26:31 (12:16)

Villigst-Ergste: Lukas Daszkiewicz, Maurice Rolfsmeyer - Jonas Mag (3), Nils Stange (6/4), Fabian Bleigel (4), Alexander Hänel, Louis Marquis (1), Hendrik Hollatz, Johannes Stolina (5), Jannis Mimberg (4), Jannik Lehmann (3), Felix Ständker (3), Robert Stelzer (2), Jan Speckmann.

HSG Schwerte/Westhofen: Nicht clever, aber siegreich

Die deutliche Niederlage der Vorwoche beim Tabellenführer in Schwelm hat bei der HSG Schwerte/Westhofen keine nachhaltigen Spuren hinterlassen. Gegen die „Zweite“ der SG Menden mussten die Schwerter am späten Sonntagnachmittag zwar nach einer zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Führung am Ende noch um den doppelten Punktgewinn zittern, letztlich retteten sie sich aber mit 28:27 ins Ziel.

So richtig zufrieden war HSG-Trainer Mischa Quass anschließend nicht. „Nicht sonderlich clever gespielt“ hätten seine Schützlinge, die sich gegen die blutjungen Mendener zu viele Ballverluste erlaubten. So führte der Tabellensiebte über weite Strecke der ersten Halbzeit und lag nach 19 Minuten mit 10:7 vorne.

Doch die Schlussminuten des ersten Spielabschnitts gehörten den Gastgebern. Als der starke Nico Paukstadt 30 Sekunden vor der Halbzeitsirene zum 14:12-Pausenstand traf, war dies die erste Zwei-Tore-Führung der HSG. Bei diesem Abstand blieb es bis zum 20:18, ehe die Gastgeber auf die Siegerstraße einzubiegen schienen. Vor allem Sönke Braß hatten nun starke Szenen und führte seine Farben zur zwischenzeitlichen 23:18-Führung.

Aber die Mendener ließen nicht locker, auch wenn sie zunächst nicht entscheidend verkürzen konnten. Für die HSG hätte Paukstadt alles klar machen können, doch beim Stand von 28:26 erlaubte er sich anderthalb Minuten vor Schluss seine erste Siebenmeter-Fahrkarte. Menden verkürzte 40 Sekunden vor dem Abpfiff auf 27:28 und kam danach sogar nochmal in Ballbesitz. Doch der letzte Wurf blieb in der HSG-Abwehr hängen – der angepeilte Schwerter Heimsieg war perfekt.

HSG Schwerte/Westhofen - SG Menden Sauerland Wölfe 2 28:27 (14:12)

Schwerte/Westhofen: Daniel Evangelou, Mike Krüner - Tim Gurol (2), Nico Paukstadt (11/5), Alexandr Denissov (4), Tim Decker, Toni Mrcela, Sönke Braß (7), Tim Schlütz, Dominik Thäsler (1), Niklas Linnemann (3), Christoph Kämper.

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