Amos Pieper will mit dem BVB ins Finale

Fußball

Große Bühne für einen Nordkirchener Nachwuchsfußballer: Amos Pieper trifft am Dienstag im Halbfinal-Hinspiel um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft mit Borussia Dortmund auf den TSV 1860 München. Die Partie wird im Signal Iduna Park ausgetragen. Dort, wo sonst der Fußball-Bundesligist seine Heimspiele vor über 80 000 Zuschauern absolviert. Anstoß der Begegnung ist um 20 Uhr.

NORDKIRCHEN

, 09.05.2016, 17:11 Uhr / Lesedauer: 2 min
Amos Pieper will mit dem BVB ins Finale

Amos Pieper (l.), hier gegen den 1. FC Köln, trifft am Dienstag mit der U19 des BVB auf den TSV 1860 München.

„Das ist auf jeden Fall etwas Besonderes“, sagt der 18-Jährige. Für das Nordkirchener Talent ist es die Premiere im früheren Westfalenstadion. „Ich habe dort noch nie gespielt, auch nicht trainiert. Das geht fast allen unserer Spieler so“, sagt Pieper. Die Ausnahmen sind Christian Pulisic und Felix Passlack, die regelmäßig zum Bundesliga-Kader unter Trainer Thomas Tuchel zählen. Pieper verspürt eine Mischung aus Vorfreude und Anspannung. „Wir alle freuen uns auf diese große Bühne“, sagt er. „Zumal das Spiel ja auch live übertragen wird. Das wird sehr interessant für uns. Wir werden gut vorbereitet sein. Ein bisschen Anspannung merke ich aber auch.“

"Voll fokussiert"

Bereits am Montag habe die Konzentration auf die heutige Begegnung zugenommen. „Es geht darum, voll fokussiert zu sein. Wir wollen als Team unseren Fußball auf den Platz bringen“, so Pieper, der aber betont: „Ich hoffe, dass das größte Erlebnis in dieser Saison erst noch kommt.“ Damit meint er das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft der A-Jugendlichen.

Keine Favoriten

Der BVB hat sich als Westdeutscher Meister für das Halbfinale qualifiziert. München wurde hinter Hoffenheim, das im zweiten Halbfinale auf Bremen trifft, Zweiter der Süd-Liga. Einen Favoriten kann der Nordkirchener nicht ausmachen. „Den gibt es auf diesem Niveau nicht. Jedes dieser Teams hat es schon ins Halbfinale geschafft. Hier treffen jetzt die besten Vier Deutschlands aufeinander. Da muss man ans Limit gehen“, sagt Pieper.

Ob er das von Beginn an darf, vermochte er gestern noch nicht zu sagen. „Und wenn ich es wüsste, dürfte ich es wohl auch nicht verraten“, so Pieper. Zuletzt war der Innenverteidiger allerdings in der Hintermannschaft der Borussia um Coach Hannes Wolf gesetzt. Die Chancen stehen gut, die große Bühne ganz intensiv zu erleben.

Das Spiel wird – genau wie das Rückspiel am Pfingstmontag – live auf Sport1 übertragen. Im Signal Iduna Park werden am Dienstag die Unterränge der Süd- und Westtribüne für Zuschauer geöffnet. Der Eintritt ist frei. Das Stadion öffnet um 18.30 Uhr.

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