André Kracker und der PSV Bork - ein großes Missverständnis

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Das Aus von André Kracker als Borker Trainer hatte sich wegen des anhaltend schlechten Klimas angedeutet. Und es ist die richtige Entscheidung, findet unser Autor - für alle Beteiligten.

Bork

, 13.11.2019, 07:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dass André Kracker und der PSV getrennte Wege gehen, überrascht nicht gerade. Schon länger hatte sich der Konflikt bemerkbar gemacht.

Es war ein offenes Geheimnis, dass es zwischen André Kracker und der Mannschaft nicht gepasst hat. Seine sehr direkte Art - wohl eine manchmal zu direkte - kamen bei der Mannschaft einfach nie an. Kracker ging verbal nicht gerade zimperlich mit seinen Spielern um, ließ sie auch spüren, wenn er aufgebracht war. In Lautstärke und Ton. Der eine oder andere Spieler aus Bork musste sich dann schon mal schroffe Sprüche gefallen lassen. Umgekehrt passte Kracker die Einstellung vieler zum Sport, den er so liebt, nicht.

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Mit Folgen: Das Verhältnis zu Teilen des Teams löste sich in etwa so schnell auf wie Kalk im Säurebecken. Man fragte sich schon, wie lange es überhaupt noch gut gehen soll? Die Stimmen gegen Kracker, der Teile der Mannschaft nicht mehr erreichte, im Umfeld des PSV Bork mehrten sich deswegen in den vergangenen Wochen.

Die zunehmend sich verschlechternde Stimmung drückte auch auf die Ergebnisse im Borker Lager - und die wiederum auf die Stimmung. Abgänge im Winter drohen. So war eine Trennung am Ende unvermeidbar und für beide Seiten die richtige Entscheidung.

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