Benedikt Stiens wird neuer GSC-Kapitän

Fußball: Kreisliga A

Benedikt Stiens ist neuer Kapitän des Fußball-Kreisligisten GS Cappenberg. Trainer Patrick Osmolski und Co-Trainer Markus Brzenska haben den 22-Jährigen überraschend befördert. Wir haben mit Stiens und Osmolski gesprochen.

Cappenberg

, 15.08.2017, 15:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Benedikt Stiens wird neuer GSC-Kapitän

Benedikt Stiens (l.) trägt in Zukunft die Kapitänsbinde bei Grün-Schwarz Cappenberg.

„Der logische Schritt war es für mich nicht. Im Jahr davor hatten wir drei Kapitäne und ich hatte gedacht, dass ich vielleicht dritter Kapitän werde, da ich in der Vorbereitung ja schon mal die Binde getragen habe“, sagte Stiens. Er ist ein Eigengewächs, kommt aus der Jugend und hat immer für den GSC gespielt.

Eine Identifikationsfigur

Stiens als Identifikationsfigur – das war auch einer der Gründe, warum das Trainerduo sich für Stiens entschieden hat. „Er ist ein Cappenberger Jung’. Das wollten wir belohnen“, sagte Osmolski. Auslöser der Veränderungen war aber die schwere Knieverletzung des bisherigen Kapitäns Tobias Schwartz.

„Wir rechnen damit, dass Tobi in der gesamten Hinrunde außer Gefecht gesetzt sein wird“, sagte Osmolski, „er lässt sich trotz seiner Verletzung blicken, aber wir brauchen auch einen Kapitän auf dem Platz und deshalb haben wir uns Gedanken gemacht.“ Die neue Hierarchie: Tim Jesella ist stellvertretender Kapitän, Tobias Schwartz jetzt die Nummer drei. „Er hat das verstanden und akzeptiert“, sagte Osmolski. Schwartz sei weiterhin Führungsspieler und habe sich eine Rolle in der Mannschaft erarbeitet, in der er nicht die Binde tragen müsse, um etwas sagen zu dürfen und eine Autoritätsperson zu sein, erklärte Osmolski weiter.

Lernprozess

„Benedikt ist noch nicht die Autorität, aber er ist auch erst 22. Tobias ist 29 und er war es auch nicht am Anfang. Benedikt wird das lernen“, sagte Osmolski. Im Training zeige Stiens immer hohen Einsatz. Auch bei der 1:4-Auftaktniederlage gegen den SV Langschede sei Stiens vorangegangen. „Das Spiel war gut, aber Langschede hat die Konter ausgenutzt“, sagte Stiens am Dienstag ganz mannschaftsdienlich, ohne sich in den Vordergrund zu stellen. Das wird auch in Zukunft von ihm erwartet.

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