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Der PSV Bork könnte die eigene Saison retten

Fußball-Kreisliga

Das Fernduell in der Fußball-Kreisliga A zwischen Bork und dem TuS Niederaden geht in die vorletzte Runde. Läuft es perfekt, hätte der PSV den „Hoffnungsplatz“ schon sicher.

von Nico Ebmeier, Niklas Dvorak

Bork

, 17.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Der PSV Bork könnte die eigene Saison retten

Rostam Osmani (l.) fehlt gegen Langschede. © VISIONS2YOU

Es gibt Treffer, die sind spielentscheidend. Und dann gibt es das 1:1 von PSV-Torwart Jan Stember am vergangenen Wochenende in Niederaden, welches seinen Borkern womöglich die Saison gerettet hat. Nun hat seine Truppe den Nichtabstieg aus der Fußball-Kreisliga A2 Unna-Hamm weiter in der eigenen Hand und kann diesem am Sonntag (15 Uhr, Waltroper Straße, Bork) gegen den SV Langeschede ein großes Stück näher kommen.

Kreisliga A2 Unna-Hamm

PSV Bork - SV Langschede

„Eine unglaubliche letzte Minute“, erinnert sich PSV-Trainer Markus Kuhn. „Wir sind jetzt natürlich voller Hoffnung und würden am liebsten schon Sonntag diesen vorletzten Platz sichern.“ Die Situation ist klar: Durch den späten Ausgleich behält Bork die Spitzenposition im Abstiegskampf und den Zwei-Punkte-Vorsprung vor dem TuS Niederaden. Das Torverhältnis spricht dabei knapp für den PSV. Heißt, dass mit einem Borker Sieg, der PSV, solange Niederaden selbst nicht gewinnt, den Abstiegsrelegationsplatz sicher hat.

Bei Bork regiert die Euphorie

Und dieses Wissen scheint die Kuhn-Truppe zu beflügeln: „Die Einstellung und Stimmung im Training war klasse. Wir sind alle sehr euphorisch.“ Beim Konkurrenten und Ligaletzten aus Niederaden möchte sich Trainer Amel Mesic selbst aus der Pflicht nehmen: „Der Druck liegt bei Bork. Es rechnet keiner mehr mit uns und das ist unsere Chance.“ Der TuS trifft auf den Königsborner SV, der zwar tabellarisch nur einen Platz vor Bork rangiert, punktetechnisch aber seit dem vergangenen Spieltag gerettet ist. „Ich habe sie mir schon angeschaut und muss sagen, dass sie ganz gut Fußballspielen können. Aber es geht für sie um nichts mehr.“

Im Hinspiel unterlag der PSV Bork klar

Der Borker Gegner aus Langschede ist als Ligazehnter ebenfalls gerettet und hat den PSV im Hinspiel mit 5:1 deklassiert. „Es war ein richtig schlechtes Spiel von uns. Wir hatten vorher Niederaden und Wethmar besiegt und dachten, es läuft alles im Alleingang“, erinnert sich Markus Kuhn. „Das wird dieses Mal nicht passieren“, ist er sich sicher. Am Sonntag fehlen mit Sicherheit Rostam Osmani und Tobias Böcker. Dafür kehrt Marian Kuhn in den Kader zurück.

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