Die Partien des fünften Spieltags im Überblick

Fußball-Kreisliga A LH

Derby-Zeit in der Kreisliga A Lüdinghausen. Der SC Capelle empfängt Westfalia Vinnum, der SV Südkirchen den PSV Bork. Außerdem muss der SV Stockum bei der Zweiten des SV Herben ran und Eintracht Werne empfängt die Zweite des TuS Ascheberg. Alle Partien finden Sie hier im Überblick.

KREISGEBIET

14.09.2012, 15:01 Uhr / Lesedauer: 3 min
Die Partien des fünften Spieltags im Überblick

Personell ist die Situation beim SuS Olfen weiterhin unverändert.

In der Liga hui, im Pokal unter der Woche in Olfen schon früh aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Die Selmer haben zuletzt Erfolge und Niederlagen erlebt. Erneut auf heimischem Rasen erwarten die Spieler von Coach Frank Bidar nun BW Ottmarsbocholt. Der Gegner der Selmer ist ähnlich gut in die Saison gestartet. Zwei Siege und zwei Remis stehen zu Buche. Im Pokal erwischte es BWO allerdings ebenfalls nach Verlängerung. Gegen die starke Eintracht Werne, die auch in der Liga Spitzenreiter ist, hatte BWO knapp mit 3:4 das Nachsehen. Es dürfte ein heißer Tanz im Stadion am Sandforter Weg werden. Auch Frank Bidar ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst. Den Heimnimbus wollen die Selmer aber dennoch halten, wenn auch im spielerischen Bereich noch zugelegt werden müsse. „Wir werden voll auf Sieg spielen“, so das deutliche Statement des Selmer Coaches.  

Nur Carsten Zolda fällt bei der SG aus.

An der Gorfeldstraße treffen am Sonntagnachmittag die beiden Sorgenkinder der noch jungen Saison aufeinander. Während die Capeller dank zweier erkämpfter Unentschieden schon wenigstens etwas Zählbares mitnahmen, steht Westfalia Vinnum noch mit leeren Händen da. Auch im Kreispokal schieden beide Truppen in der 2. Runde bereits aus, allerdings gegen höherklassige Teams aus Herbern und Werne. Die Zuschauer dürften eine kampfbetonte Partie erwarten. Für Kurt Gumprich ist ein Sieg das klare Ziel. „Wir sind auf dem richtigen Weg, müssen aber jetzt mal gewinnen“, so der Coach. Marco Habicht will seine Mannschaft vor allem defensiv festigen. „In der Verteidigung müssen wir uns verbessern, mit einem Punkt wäre ich zufrieden“, sagt der Vinnumer.  

Jost Schulze Kersting fehlt dem SCC weiterhin. Zudem fällt Kapitän Manuel Lachmann aus. Bei der Westfalia kehrt wohl Jan Stolzenhoff zurück.

Der SVS hat sich berappelt. Nach dem Stotterstart in der Liga folgten zwei Achtungserfolge gegen die Ascheberger Teams. Sowohl in der Liga gegen die TuS-Reserve als auch gegen die Erstvertretung folgten verdiente Siege. Der PSV Bork ist nach seinem zwischenzeitlichen Hoch wieder auf dem Boden der Tatsachen angelangt. Gegen die Herberner Reserve in der Liga und gegen Union Lüdinghausen im Pokal sprangen keine Erfolge heraus. Das Derby am Böckenbusch dürfte eine ausgeglichene Angelegenheit werden. Auch SVS-Coach Bernd Haverkamp sieht das so. Mit der richtigen Einstellung aus den Ascheberg-Partien werde man die Partie aber siegreich gestalten, erklärte der Südkirchener. Peter Poslednik vom PSV wünscht sich auch am liebsten einen Sieg. Er verweist aber darauf, dass die Tagesform entscheiden wird.  

Bis auf Mirko Hagemann sind beim SVS alle an Bord. Beim PSV kehrt Kai Freiberg zurück.

 

Vor dem fünften Spieltag müssen beide Vereine aber erkennen: von der Bestform sind sie weit entfernt. SVH-Coach Bernd Löcke weiß dies schon lange, tritt im wöchentlichen Rhythmus auf die Euphoriebremse und ist dementsprechend entspannt. „Letzte Saison konnten wir sofort draufgehen, in die Offensive gehen. Jetzt müssen wir erstmal sehen, dass wir hinten sicher stehen“, erklärt Löcke. Auch Stockum, mit einem Punkt Rückstand auf den SVH auf dem siebten Tabellenplatz, kann mit dem Saisonstart nicht zufrieden sein – trotz des durchaus schweren Auftaktprogramms. „Herbern hat wie wir auch noch nicht sein wahres Gesicht gezeigt, doch das möchte ich von uns am Sonntag sehen“, verlangt SVS-Coach Eddy Chart. Ein einfacher Punktgewinn sollte es schon sein. 

Um die Tagesform zu verstärken, wird die Herberner Reserve Verstärkung aus der Westfalenliga-Truppe bekommen. Wer und wie viele das seien werden, entscheidet sich jedoch erst kurzfristig. Für Michael Aschoff kommt ein Einsatz noch zu früh. Zudem ist Benedikt Schlupp fraglich. Beim SV Stockum müssen Sergej Repenek (Oberschenkel), Max Wiesniewski (Rot), Christian Chart und Christoph Barthel passen. Dafür kehrt mit Cedric Packheiser die etatmäßige Nummer eins wieder zwischen die Pfosten zurück.

Eintracht Werne ist momentan die einzige Mannschaft der heimischen Fußballvereine mit einer weißen Weste. In der Liga und seit Mittwoch auch im Pokal, ist die Elf von Muris Mujkanovic noch ungeschlagen. Der Evenkämper Coach erwartet eine tief stehende Ascheberger Reserve, aber: „Unsere Offensive wird schon eine Lösung finden“. Die Abwehr dürfte in der Tat die Achillesferse der Ascheberger sein. Pro Spiel kassierte der TuS im Durchschnitt drei Treffer. 

Weiterhin verzichten muss die Eintracht auf den langzeitverletzten Artur Pfafenrot.

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