Die Spiele der heimischen Teams im Überblick

Fußball: Kreisliga A

In der Kreisliga A bekommt es der SC Capelle am Sonntag mit der zweiten Mannschaft des Werner SC zu tun. Westfalie Vinnum muss zum TuS Henrichenburg nach Castrop-Rauxel reisen. Bereits am Samstag kommt es zum Lokalderby zwischen GS Cappenberg und dem PSV Bork - unter schwierigen Bedingungen.

SELM/OLFEN/NORDKIRCHEN

, 18.03.2016, 18:23 Uhr / Lesedauer: 2 min
Derbyzeit zwischen Cappenberg und Bork (v.l.): Cappenbergs Patrick Strecke, Borks Kapitän Philipp Grodowski und Cappenbergs Benedikt Stiens haben schon die Luft eines Lokalduells gerochen.

Derbyzeit zwischen Cappenberg und Bork (v.l.): Cappenbergs Patrick Strecke, Borks Kapitän Philipp Grodowski und Cappenbergs Benedikt Stiens haben schon die Luft eines Lokalduells gerochen.

Fußball-Kreisliga A2 Unna GS Cappenberg - PSV Bork (18 Uhr, Sportanlage Cappenberg, Am Kohuesholz)

Beide Teams haben mit akuter Personalnot zu kämpfen. Auf Borker Seite fehlen Trainer Ingo Grodowski vier Spieler. „Mir bleiben aktuell elf gesunde Spieler, die am Samstag spielen können“, sagte Grodowski.  Auch die Cappenberger beklagen Personalprobleme: „Es sieht bei uns genauso schlecht aus. Da können wir uns die Hand reichen“, sagte Trainer Patrick Osmolski, dem fünf Spieler definitiv fehlen werden. Die angeschlagenen Tim Jesella und Benedikt Stiens wurden von Osmolski geschont. „Ich hoffe, dass es bei den beiden klappt und sie fit sind“, sagte Osmolski.

Im neuen Jahr blieben die Borker bislang ungeschlagen und holten drei Siege und zwei Unentschieden. Grodowski will „einen Punkt mitnehmen“ und würde, „wenn es mehr wird, auch gerne den Dreier mitnehmen.“ Durchwachsen lief es bei den Cappenbergern. In der Rückrunde gab es für Osmolskis Team bislang nur fünf Punkte aus fünf Partien. Trotz des verhaltenen Starts nach der Winterpause sei die Stimmung ganz gut, sagte Osmolski. „Klar, die letzten Ergebnisse waren nicht das, was wir uns gewünscht haben, aber die Jungs freuen sich sehr auf das Spiel.“

Zur Statistik
Elf Derbys gab es in den vergangenen acht Jahren. Fünfmal gewann Bork, fünfmal Cappenberg, ein Remis hat es gegeben.

Fußball, Kreisliga A2 Recklingh. TuS Henrichenburg - Westfalia Vinnum (Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Henrichenburg, Lambertstraße, Castrop-Rauxel)

Nach drei Niederlagen in Folge wollen die Vinnumer wieder eine positive Wende einleiten. Der Vinnumer Trainer Frank Bidar sieht sein Team trotz der Negativserie im Soll. Bidar: „Da machen wir uns keine Gedanken.“ Das erklärte Saisonziel, Platz neun, würde mit einem Sieg in Castrop-Rauxel näher rücken. Vinnum steht aktuell auf dem zwölften Platz mit 23 Punkten, Henrichenburg auf Rang neun mit 26 Punkten. Durch das bessere Torverhältnis Vinnums (+2) hätten Bidars Mannen gegenüber Henrichenburg (-6) die Nase vorn.

Zu den verletzten Alexander Rosowski, Maximilian Stanek und David Jendrich gesellt sich Michael Asemann (Grippe). Fabian Niermann und Lars Kuck sind wieder dabei. „Wir nutzen das jetzt nicht als Alibi, dass unsere Stürmer fehlen“, sagte Bidar. 

Kreisliga A2 Münster SC Capelle – Werner SC II (Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Capelle, Gorfeldstraße)

Die Personallage des SC Capelle ist laut Trainer Martin Ritz „beschissen“. Gleich mehrere Stammkräfte werden Ritz gegen den Werner SC II (7.) fehlen. „Wir haben schwer zu kämpfen. Bis jetzt wissen wir nicht, wie wir auflaufen wollen“, sagte Ritz. Mit Oliver Eckey (Grippe), Andreas Winkler (Gelb-Rot), Oliver Ritz (Urlaub) und Marius Artinger (USA-Urlaub bis April) fehlen dem A-Ligisten vier Stammspieler. Zudem fällt auch Lars Zimmermann (Urlaub) aus. Ritz: „Mit Winkler fehlt hinten ein wichtiger Mann und auch Zimmermann als Alternative.“ Michael Holthoff steht Ritz für Sonntag wieder zur Verfügung.

Bei der knappen 1:2-Niederlage im Hinspiel in Werne standen die Vorzeichen noch anders: Der Werner SC II (7.) war ersatzgeschwächt und Capelle nahm das Spiel nach dem 3:0-Sieg in der Vorwoche gegen Albachten (2.) auf die lockere Schulter. „Da haben wir gedacht, dass wir die mal eben abfrühstücken können“, sagte Ritz. „Wir haben nicht so gespielt, wie wir uns das vorgestellt hatten, und haben nach dem Strafstoß gegen uns sämtliche Hüllen fallen gelassen.“ David Mürmann (67.) hatte vom Punkt aus die 1:0-Führung durch Oliver Ritz (64.) egalisiert – Janis Leenders machte den Werner Sieg perfekt (77.).

Laut Ritz habe sein Team damals „die Chance vertan, sich oben festzusetzen und die Saison etwas anders zu gestalten.“ Wichtig ist das Rückspiel dennoch: Mit einem Heimsieg am kommenden Sonntag würde Capelle (10., 21 Punkte, -6) Werne (7., 24 Punkte, -6) aufgrund des dann besseren Torverhältnisses hinter sich lassen. „Das Spiel ist unwahrscheinlich wichtig für uns. Wegen der Sicherheit nach unten ist es ein Sechs-Punkte-Spiel für uns“, sagte Ritz. Unter dem neuen Trainer Thomas Matuschek, der seit der Winterpause Wernes Trainer ist, ist der WSC noch ungeschlagen.

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