Ein besonderes Derby für Klüsener und Sandhowe

Fußball: Bezirksliga

Am Sonntag kommt es in der Bezirksliga 8 zum Derby zwischen dem FC Nordkirchen und dem TuS Ascheberg. Und als wäre das noch nicht genug, geht es um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Ascheberg liegt sechs Spieltage vor Schluss neun Punkte hinter dem rettenden Ufer, Nordkirchen nur einen Punkt vor den Abstiegsplätzen.

NORDKIRCHEN

, 19.04.2017, 18:42 Uhr / Lesedauer: 2 min
Philipp Sandhowe hütet bis zum Saisonende das Nordkirchener Tor. Er spielte zuletzt zweimal zu Null und soll auch in Wethmar seinen Kasten sauber halten.

Philipp Sandhowe hütet bis zum Saisonende das Nordkirchener Tor. Er spielte zuletzt zweimal zu Null und soll auch in Wethmar seinen Kasten sauber halten.

Vor dem Duell hat sprechen der Ascheberger Steffen Klüsener, der bis zum Winter noch in Nordkirchen aktiv war, und der Nordkirchener Torwart Philipp Sandhowe, der in Ascheberg wohnt, über das Derby.

Ein Derby im Abstiegskampf: Viel brisanter könnte es gar nicht sein, oder? Klüsener: Das Spiel ist überlebenswichtig für uns. Außerdem können wir Nordkirchen ein Bein stellen.Sandhowe: Das stimmt, es geht um wichtige Punkte.

Warum wird es für Sie ein besonderes Derby? Klüsener: Vor allem wegen der Vorgeschichte. Ich kenne noch viele aus meiner Nordkirchener Zeit. Da es das vielleicht letzte Derby in der Bezirksliga ist, wird es schon allein deshalb besonders.Sandhowe: Ich habe bis zur C-Jugend in Ascheberg gespielt, wohne dort und habe noch einige Kumpels in der Mannschaft. Außerdem spielt mein Bruder Johannes bei Ascheberg mit. Wir wollen alle zusammen am Sonntag frühstücken gehen, um noch einmal die Freundschaft aufleben zu lassen, die danach 90 Minuten ruhen wird.

Denken Sie, dass die Partie richtungsweisend sein wird im Abstiegskampf? Klüsener: Ja, wir haben schon viele Punkte verloren in der Rückrunde, da dürfen wir nicht auch noch diese verlieren. Fast jeder rechnet damit, dass wir absteigen, von daher können wir vielleicht befreiter rangehen. Im Training zumindest ist zu spüren, dass manch einer lockerer wird.Sandhowe: Definitiv. Für Ascheberg wird es die letzte Chance sein. Bei einer Niederlage können sie den Klassenerhalt abhaken. Und für uns geht es um jeden Punkt.

Nach Unstimmigkeiten mit dem damaligen Trainer zog es Steffen Klüsener im Winter nach Ascheberg. Wird die Vorgeschichte eine Rolle spielen? Sandhowe: Für Steffen vielleicht, für mich nicht.Klüsener: Ich bin ja nicht ganz freiwillig gegangen. Damit haben die Spieler aber gar nichts zu tun – ich freue mich auf das Wiedersehen schon, seitdem ich in Ascheberg bin.

Und was ist Ihr Wunschergebnis für den Sonntag? Sandhowe: Ich denke, es wir ein klares 3:0.Klüsener: Wenn wir gewinnen, dann knapp. Ich hoffe, wir spielen mal wieder zu null.

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