Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ein Punkt fehlt der SG Selm nach Sieg in Mecklenbeck noch zum Aufstieg

Fußball: Kreisliga

Die SG Selm steht dank des 4:1-Sieges in Mecklenbeck vor dem Meisterstück. Die Rückkehr in die A-Liga ist den Selmern nur noch theoretisch zu nehmen. Sonntag soll der Aufstieg folgen.

Selm

, 12.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Ein Punkt fehlt der SG Selm nach Sieg in Mecklenbeck noch zum Aufstieg

Fabian Konietzni (r.) traf zum 3:0 für die SG Selm. Das war vorentscheidend. © Jürgen Weitzel (Archiv)

Die Blicke waren am frühen Nachmittag zunächst auf den VfL Wolbeck II gerichtet. Selms Verfolger in der Fußball-Kreisliga B3 Münster spielte schon um 13 Uhr, während die SG erst um 17 Uhr bei Wacker Mecklenbeck III zu Gast war. Bei einem Wolbecker Patzer wäre der Aufstieg schon am Sonntag möglich gewesen.

Kreisliga B3 Münster

Mecklenbeck III – SG Selm

1:4 (0:2)

Doch soweit kam es dann nicht. Wolbeck drehte beim Tabellenvierten VfL Senden II einen 0:1-Halbzeit-Rückstand und gewann am Ende mit 2:1. Durch den eigenen 4:1-Sieg am späten Nachmittag stellten die Selmer wieder den alten Sechs-Punkte-Abstand her und befinden sich in der Pole-Position für das Meisterschaftsrennen am vorletzten Spieltag. Ein Punkt aus zwei Spielen – und Selm ist kommende Saison wieder sicherer A-Ligist.

Deniz Sahin, Trainer der SG Selm, hat noch keine großen Gedanken an Meistershirts und Vorbereitungen zum Aufstieg verschwendet, sagte er am Sonntag. Meistershirts seien ohnehin Vorstandsaufgabe. „Ich denke aber, dass in diese Richtung etwas passieren wird“, sagte Sahin nach dem 4:1-Sieg in Mecklenbeck, der für seine Mannschaft ein härteres Stück Arbeit bedeutete, als es das Ergebnis vermuten ließ. „Mecklenbeck hat sich nicht großartig Chancen herausgespielt, aber es war unangenehm, gegen die zu spielen“, sagte Sahin.

Selm hätte Partie früher entscheiden können

Ihn ärgerte, dass seine Selmer den Sack nicht früher zumachten. Nach Marcel Dreskens frühem Führungstor – zuvor hatte Daniel Ulrich den Pfosten getroffen, ehe Dresken verwertete – führte ein kurioses Eigentor zu einer Selmer 2:0-Halbzeitführung. Dominik Arms hatte den Ball unhaltbar in die eigenen Maschen geköpft. Dahinter hatte Arthur Miller auf einer Flanke von Jannik Blecher einschussbereit gewartet.

Mit dem 3:0 durch Fabian Konietzni drei Minuten nach der Pause aus gut 16 Metern begann die zweite Halbzeit dann genau so gut, wie die erste begonnen hatte. Wacker kam zum Anschlusstreffer, den Daniel Ulrich dann eine Viertelstunde vor dem Abpfiff egalisierte. Aus fünf Metern nahm er den Ball volley.

SG Selm: Böckenbrink - P. Ulrich, May, Tarhan, Dresken, Zolda, Konietzni, D. Ulrich, Rutkovski, Blecher, Miller - Dias, Kämper, Glaß

Tore: 0:1 Dresken (6.), 0:2 Arms (32., Eigentor), 0:3 Konietzni (48.), 1:3 Reimann (51.), 1:4 D. Ulrich (75.)

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt