Ein Quintett jagt den SuS Olfen

Fußball: Stever-Lippe-Cup

Der alte Fußballkreis Lüdinghausen ist ab Donnerstag in Vinnum unter sich. Beim 2. Stever-Lippe-Cup stehen nämlich ausschließlich Teams auf dem Kunstrasenplatz an der Borker Straße in Vinnum, die zum vor zwei Jahren aufgelösten Kreis Lüdinghausen gehörten.

OLFEN

, 19.07.2017, 16:19 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ein Quintett jagt den SuS Olfen

Olfens Kapitän Christian Brüse (l.) nahm im vergangenen Jahr bei der ersten Auflage den Pokal von Vinnums Vereinschef Kunibert Gerij in Empfang. Triumphiert Olfen wieder?

Zwei Bezirksligisten, vier durchaus ambitionierte Kreisligisten – das ist das Starterfeld bei der zweiten Auflage des Turniers, das vergangenes Jahr gut ankam.

Gespielt wird zunächst in zwei Dreiergruppen mit verkürzter Spielzeit von 45 Minuten. Die Gruppensieger stehen im Finale am Samstag (17 Uhr), die Zweitplatzierten spielen zuvor (15 Uhr) den dritten Platz aus.

Titelverteidiger SuS Olfen trifft im Eröffnungsspiel um 18.30 Uhr auf Bezirksligist Union Lüdinghausen. Gewinnen die Olfener auch das zweite Spiel gegen A-Ligist Bork um 19.30 Uhr, stünde der SuS erneut im Finale. Im dritten Spiel stehen sich dann Bork und Lüdinghausen gegenüber. Um 21.15 Uhr sind die Spiele vorbei.

„Hauptaugenmerk ist die Vorbereitung, damit wir alle Spieler auf ein gewisses Level bekommen“, sagte Olfens neuer Trainer Michael Krajczy am Mittwoch. Am Dienstag hatte er die erste Einheit in Olfen geleitet und war mit dem Training zufrieden. Trotz Vorbereitungscharakter: „Natürlich wollen wir die Spiele auch gewinnen“, sagte er.

Borks Trainer Ingo Grodowski gibt das Weiterkommen noch nicht als Ziel aus. „Letzte Saison hätten wir uns etwas ausrechnen können. Jetzt sind wir noch in der Findungsphase“, sagte Grodowski, der 15 Spieler mit nach Vinnum nehmen möchte. „Nach zweieinhalb Wochen Training wollen die Jungs endlich wieder pöhlen“, sagte Grodowski. Für den kleinen Kader hat er Jens Volle reaktiviert. Ulf Hensler aus der A-Jugend und Mirco Klomann aus der Reserve sollen künftig zum Kader der ersten Mannschaft gehören.

Lüdinghausen muss ohne den gelb-rot-gesperrten Kevin Coerdt auskommen, ansonsten plant Union-Coach Kolja Zeugner, dem gesamten Kader Spielpraxis zu geben. Gut möglich also, dass in den 45 Minuten gegen Bork völlig andere Spieler auf dem Feld stehen als gegen Olfen. „Ich habe jeden Spieler einmal gesehen. Wir wollen weiter testen, aber am Samstag wollen wir noch dabei sein“, sagte Zeugner.

Der zweite Finalist wird am Freitag im gleichen Modus ab 18.30 Uhr zwischen Ausrichter Westfalia Vinnum, Bezirksligist FC Nordkirchen und A-Ligist Blau-Weiß Alstedde ermittelt. 

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